2025-148
Ohne Diagnose – keine Behandlung
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Trotz mehreren CMRT und klinischen Symptomen, die sich verschlechtern. Von Anfang 2022 Verdacht auf MS. Alles andere bereits ausgeschlossen. Jetzt sagt Radiologe die Anzahl der (7) Läsionen sei zu gering, davor waren es 5 Läsionen. Sie hätte das schon mit 15 Jahren gehabt.
Außerdem würde das MS-Programm immer sensitiver, so dass die Läsionen schon vorher da waren und nur nicht gesehen wurden. Es war das gleiche Programm. Die Gangstörungen, das Kribbeln, die Kopfschmerzen, die Muskelzuckungen und nun Empfindungsstörungen sowie Störung der Feinmotorik in den Händen, hätten jetzt plötzlich nichts damit zu tun.
Ein CMRT von einigen Jahren davor, wegen etwas anderem, war aber ohne Befund. Muss ich warten bis meine Tochter gelähmt ist, um eine Diagnose zu bekommen? Neurologe will auch nichts machen, weil ja nun keine Rede mehr vom Verdacht auf MS ist. Im Liquor war eine Bande. Seit 2022 bis Heute keine Gewissheit und keine Behandlung.
Es ist außerordentlich belastend, wenn ein Mensch über Jahre hinweg körperliche Beschwerden erlebt – und trotz zahlreicher Untersuchungen keine klare Diagnose erhält. Für Betroffene und ihre Angehörigen bedeutet diese Ungewissheit nicht nur eine psychische Belastung, sondern auch, dass notwendige Behandlungen ausbleiben können.
Wenn verschiedene Fachärzt:innen zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen und diese Einschätzungen nicht gemeinsam besprochen werden, kann es passieren, dass Betroffene widersprüchliche Aussagen erhalten – ohne dass jemand diese Widersprüche für sie auflöst. Das ist eine bekannte Schwachstelle im Versorgungssystem, besonders bei Erkrankungen, die schwer zu diagnostizieren sind.
Wenn Diagnosen unklar bleiben oder Befunde widersprüchlich erscheinen, gibt es verschiedene Wege, die Situation aktiv zu gestalten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen in genau solchen Situationen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei). Wenn Sie eigene Erfahrungen mit unklaren Diagnosen oder langen Wegen zur richtigen Versorgung teilen möchten, ist das auf mehr-patientensicherheit.de möglich – denn solche Berichte helfen dabei, das System für alle sicherer zu machen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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