2024-1453
Wirbelanbruch übersehen
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Hallo,
Ich wurde in ein Krankenhaus eingeliefert wegen starken Wasseransammlungen in den Beinen. Hatte zu der Zeit aber auch schon sehr starke Rückenschmerzen. Ich habe die Ärzte darauf hingewiesen. Es wurde eine Röntgenaufnahme gemacht und neurologische Untersuchungen (etwa 5 Minuten) wurden durchgeführt. In der Nacht hatte ich so starke Schmerzen, das ich immer wieder nach einem Pfleger klingelte. Der telefonierte mit einem Arzt und es wurden 3 oder 4 Schmerzmittel probiert. Einen Arzt habe ich nicht gesehen. Am nächsten Tag, waren die Schmerzen etwas besser und ich wurde entlassen. Was ich da noch nicht wusste, mein Wirbel war gebrochen. Je nachdem wie er voreinander stand, waren die Schmerzen stärker oder schwächer. Ein paar Tage später ist der Wirbel dann komplett gebrochen und ich bin seit dem inkomplett Querschnittsgelähmt. Ich habe ein Verfahren über die Krankenkasse und Ärztekammer eingeleitet. Wie schon vorher klar ohne Ergebnis.
Der verantwortliche Arzt hat mittlerweile sie Klinik gewechselt und man soll es nicht glauben, der letzte Gutachter ist vor kurzem in dieser Klinik pensioniert worden!
Dieser Fall beschreibt eine Situation, die das Leben eines Menschen grundlegend verändert hat – gesundheitlich, beruflich und persönlich. Wenn anhaltende Schmerzen im Krankenhaus gemeldet werden und trotzdem keine ausreichende Abklärung erfolgt, können schwerwiegende Verletzungen wie ein Wirbelbruch unerkannt bleiben – mit Folgen, die sich im Nachhinein nicht mehr rückgängig machen lassen.
Ein Wirbelbruch (Fraktur eines Wirbelkörpers) ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Je nach Lage und Art des Bruchs kann eine einzelne Röntgenaufnahme unter Umständen nicht ausreichen, um eine vollständige Einschätzung zu ermöglichen. Starke, anhaltende Rückenschmerzen in Verbindung mit neurologischen Symptomen gelten in der Medizin als mögliche Warnsignale, die eine weiterführende Bildgebung – etwa eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) – nahelegen können.
Wer als Patient oder Angehöriger das Gefühl hat, dass Schmerzen nicht ernst genommen werden, kann verschiedene Möglichkeiten nutzen, um auf die eigene Situation aufmerksam zu machen.
Wenn Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht haben oder Unterstützung bei der Einschätzung einer Behandlungssituation suchen, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose und neutrale Beratung an. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihren Fall anonym melden und damit dazu beitragen, dass andere von solchen Situationen erfahren und sich besser vorbereiten können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team