2024-855
Mangelnde Hygiene und Reinigung in Krankenhaus
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Stationäre Aufenthalte im Krankenhaus in den letzten Jahren:
Tägliche Desinfektion der Patientenzimmer? Fehlanzeige. Einmal/Woche oberflächliches Wischen durch Fremdfirma, wobei nicht einmal der gesamte Boden benetzt wurde. OP-Station; also Wunden!
Bett wurde nach Entlassung der Pat. jeweils desinfiziert mit einem sehr starken Desinfektionsmittel in einem sehr kleinen Behältnis.
Auf dieser desinfizierten Folie liegt dann der Pat. Da ich bedingt nur auf dem Rücken liegen konnte, war mein Rücken nach dieser Liegewoche voller stark juckender Pusteln. Die Abheilung zu hause dauerte lange.
Wir haben gelernt, Desinfektion ist das A und O. Früher wurden die Zimmer täglich geputzt; in der Dialyse, wo ich bis vor vielen Jahren gearbeitet habe, wurde nach jedem Patientenwechsel desinfiziert. Das alles für sehr wenig Gehalt nach umfangreicher Fachschulausbildung.
Putzen u. Desinfektion unzureichend! Also Keime! Multiresistente Keime! Hohe Ansteckungsrate!
Ein Krankenhausaufenthalt ist oft schon belastend genug – umso schwerer wiegt es, wenn man zusätzlich mit körperlichen Beschwerden konfrontiert wird, die möglicherweise mit der Umgebung zusammenhängen. Unzureichende Reinigung und Desinfektion in Krankenhäusern kann dazu beitragen, dass sich Keime – darunter auch sogenannte multiresistente Erreger (MRE), also Bakterien, die gegen viele Antibiotika unempfindlich sind – leichter verbreiten. Besonders auf Stationen, auf denen Patient:innen frische Wunden haben, ist eine konsequente Hygiene ein zentraler Bestandteil der sicheren Versorgung.
Wer Hygienemängel während eines Krankenhausaufenthalts wahrnimmt, hat verschiedene Möglichkeiten, darauf aufmerksam zu machen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Norovirus-Infektion, verunreinigte Wasserquellen und fehlende Handhygiene: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Hygienemängel im Krankenhaus Patienten gefährden.
Fall lesen →Eine Patientin bemerkt Hygienemängel bei der Blutentnahme. Der CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Handschuhwechsel und Desinfektion sind.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Hinweisschilder zur Maskenpflicht wurden ignoriert – mit Risiken für eine immungeschwächte ME/CFS-Patientin. Was daraus zu lernen ist.
Fall lesen →Eine Patientin erlebte eine Blutentnahme ohne Desinfektion der Einstichstelle. Was das bedeutet und wie solche Fehler verhindert werden können.
Fall lesen →CIRS-Fall: Mangelnde Hygiene bei Tracheostoma-Versorgung und psychischer Druck auf Patienten – was Betroffene wissen sollten.
Fall lesen →CIRS-Fall: Mehrfachverwendung steriler Einmalartikel, unkontrollierte Infusionen und fehlerhafte Antibiotikalagerung gefährdeten Patienten.
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Fall lesen →Ein Patient berichtet von wiederholt fehlerhafter Desinfektion bei Blutentnahmen. Was bei der Hygiene beachtet werden muss und wie Risiken vermieden werden.
Fall lesen →Verkeimte Waschbeckenabflüsse in Kliniken gefährden Patienten. Ein CIRS-Fall zeigt: Biofilme mit Pseudomonas-Bakterien werden oft geduldet – trotz bekanntem Risiko.
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Die Betriebskrankenkassen:
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