2024-1308
Zahnarztbehandlung nicht adäquat durchgeführt mit Folgen
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Hallo erst mal,
In meinem Anliegen geht es um einen Zahnarzt, den ich aufsuchte für einen neuen Zahnersatz!
Anhand einer Röntgenaufnahme stellte der Zahnarzt Wurzelentzündungen an zwei Zähne fest und eine Kieferrückbildung! Seine Aussage ,, Das müsste man demnächst mal behandeln“!
Es erfolgte keine Aufklärung vom Zahnarzt über die Wurzelentzündungen.die auch in der Patientenakte nicht dokumentiert sind!
Die notwendigen Wurzelbehandlungen hat der Zahnarzt nie durchgeführt und setzte mir einen neuen Zahnersatz ein! Der neue Zahnersatz ist funktionell und ästhetisch mangelhaft und die Qualität ist eher minderwertig! Mängel: Schlechte Passform,OK Zähne zu klein und außen nicht sichtbar sowie ein falscher ,,Biss“. Wiederholt herausgefallene Kronen und ein überkronter abgebrochener Zahn der extrahiert werden muß.
Einige Zeit später befand ich mich bei einem durch die Krankenkasse bestellten Gutachter von der KZV! Dieser hat ebenfalls die Wurzelentzündungen und Kieferrückbildung anhand der Röntgenaufnahme festgestellt! Daraufhin genehmigte die Krankenkasse einen Zahnarztwechsel für die notwendigen Behandlungen und einen neuen Zahnersatz!
Sodann befand ich mich bei einem Nachbehandler! Die Diagnose:erhebliche Wurzelentzündungen an 4 Zähne mit Kieferrückbildung. An einem Zahn wurde bei einer Wurzelrevision ein zweiter bisher unbehandelter Kanal entdeckt. Ende 2023 wurden alle notwendigen Wurzelbehandlungen abgeschlossen! Trage derzeit die angefallenen Nachbehandlungskosten von ca. 800 €,welche ich in Raten begleiche!
Eine letzte aktuelle schockierende Diagnose von 2 Zahnärzte:
Eine Teleskopzahnprothese wie bisher ist nicht mehr möglich, wegen der fortgeschrittenen Kieferrückbildung und da meine Zähne so weit beschliffen sind, dass sie nun zu klein sind um eine Prothese halten zu können. Es wurde eine Vollprothese im OK empfohlen, wobei meine letzen 3 Zähne extrahiert werden müssen! Der ehemalige Zahnarzt hat meiner Gesundheit bewußt geschadet.Er verursachte einen materiellen sowie immateriellen Schaden. Habe an Lebensqualität verloren und meide verunsichert sowie aus Scham wegen der Optik (verzerrter Gesichtsausdruck,, Speichelaustritt beim Sprechen) seit einem Jahr die Gesellschaft!
Bin sehr unglücklich über den Zustand und mit meinem Fall längst überfordert! Daher benötige ich einen rechtlichen Beistand um zumindest meine Rechte auf Schadensersatz und Schmerzensgeld durchzusetzen! Aufgeben ist definitiv keine Option! Beste Grüße!
Wenn nach einer zahnärztlichen Behandlung Beschwerden auftreten oder Zweifel an der Qualität der Versorgung entstehen, kann das für Betroffene eine sehr belastende Situation sein – körperlich, finanziell und auch emotional. Solche Erfahrungen können das Vertrauen in die zahnärztliche Versorgung erschüttern und den Alltag erheblich beeinträchtigen.
Fälle wie dieser zeigen, dass es zwischen dem Zeitpunkt einer zahnärztlichen Behandlung und einer möglichen Nachbehandlung zu Verzögerungen kommen kann, die sich auf den Gesundheitszustand auswirken. Befunde, die im Rahmen einer Behandlung festgestellt werden – etwa Wurzelentzündungen (Entzündungen im Inneren des Zahns, die Knochen und umliegendes Gewebe schädigen können) –, erfordern nach zahnärztlichem Standard in der Regel eine zeitnahe Aufklärung und Dokumentation in der Patientenakte sowie eine entsprechende Behandlungsplanung.
Wer Zweifel an einer erhaltenen Behandlung hat oder sich über Befunde unsicher ist, kann verschiedene Wege nutzen, um Klarheit zu gewinnen und die eigene Situation aktiv zu gestalten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose Beratung zu medizinischen, rechtlichen und finanziellen Fragen rund um die Gesundheitsversorgung – auch telefonisch und in mehreren Sprachen. Auf mehr-patientensicherheit.de finden Betroffene weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu melden, damit andere davon profitieren können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team