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2025-088

Behandlung bei Langzeitbeschwerden nach COVID Impfung abgelehnt

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Fallbeschreibung:

Long COVID: Arzt lehnt Behandlung von Impfbeschwerden ab

Ich habe den Arzt konsultiert der mich 2021 gegen COVID geimpft hat. Es geht um bis heute anhaltenden Beschwerden. Lt Richtlinie zu COVID Behandlung sollen Hausärzte die ersten Ansprechpartner sein. Der Arzt hat die Behandlung abgelehnt. Er hat sich nicht einmal die Mühe gemacht sich mit dem Thema zu beschäftigen. Dies habe ich schriftlich über einer Mail erhalten.

Gut gelaufen:

Nichts

Schlecht gelaufen:

Es gibt von den Ministerien tolle Richtlinien oder Empfehlungen. Jedoch in der Praxis funktionieren diese nicht. Da es keine Anlaufstellen für Impfschäden gibt.

Verbesserungsvorschläge:

Mehr offizielle Anlaufstellen für kurzfristige Termine Bessere Vergütung der Ärzte die die Opfer aus der Corona-Pandemie behandeln. Der Zeitaufwand ist größer als bei den meisten Erkrankungen

Weitere Infos:

Zentrale Forschung auf Bundesebene um endlich Ergebnisse liefern zu können

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Anhaltende Beschwerden nach einer Impfung können belastend und verunsichernd sein – umso mehr, wenn die Suche nach medizinischer Unterstützung ins Leere läuft. Es ist eine schwierige Situation, wenn Empfehlungen offizieller Stellen in der Praxis nicht greifen und Betroffene keinen klaren Ansprechpartner finden.

Für Menschen mit Langzeitbeschwerden nach COVID-19-Impfungen – manchmal auch als „Post-Vac-Syndrom“ bezeichnet – gibt es bislang wenige spezialisierte Anlaufstellen. Gleichzeitig sehen sich Hausarztpraxen häufig vor zeitliche und strukturelle Grenzen gestellt. Dass Betroffene in dieser Lücke stecken bleiben, ist ein bekanntes Problem im Versorgungssystem – und keine Frage individuellen Versagens.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer in einer ähnlichen Lage ist, kann verschiedene Wege erkunden, um dennoch Unterstützung zu finden.

  • Eine andere Hausarztpraxis aufzusuchen ist möglich – nicht jede Praxis ist gleich aufgestellt, und manche Ärztinnen und Ärzte haben sich gezielt mit diesem Thema befasst. Beim Erstkontakt kann es hilfreich sein, konkret zu fragen: „Haben Sie Erfahrung mit Langzeitbeschwerden nach COVID-Impfungen, und können Sie mich dabei begleiten?“
  • Universitätskliniken und Spezialambulanzen (spezialisierte Arztpraxen an größeren Krankenhäusern) bieten in einigen Regionen Sprechstunden für Post-COVID- und Post-Vac-Beschwerden an. Eine Anfrage bei der Kassenärztlichen Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes kann Hinweise auf solche Angebote liefern.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung zu Versorgungsfragen – auch dazu, welche Rechte Patientinnen und Patienten haben und welche Stellen weiterhelfen können. Sie ist unter 0800 011 77 22 erreichbar (kostenfrei, mehrsprachig).
  • Eine ärztliche Ablehnung schriftlich erhalten zu haben – wie in diesem Fall – ist möglich als Grundlage zu nutzen, um bei der Kassenärztlichen Vereinigung oder einer Patientenbeschwerdestelle Rückmeldung zu geben. Das kann zur Verbesserung der Versorgungssituation insgesamt beitragen.

Worauf Sie achten können

  • Beschwerden und deren zeitlichen Verlauf dokumentieren – etwa in einem kurzen Tagebuch oder einer Liste – kann bei künftigen Arztterminen helfen, die Situation schnell und vollständig zu schildern.
  • Es ist möglich, alle Korrespondenz mit medizinischen Einrichtungen – auch E-Mails wie in diesem Fall – aufzubewahren. Das erleichtert eine spätere Beratung oder Beschwerde.
  • Selbsthilfeorganisationen und Patientennetzwerke zu Post-COVID und Post-Vac können praktische Hinweise zu Anlaufstellen geben und Erfahrungen anderer Betroffener vermitteln.
  • Auf der Plattform mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, Erfahrungen wie diese anonym zu melden – solche Berichte helfen dabei, Versorgungslücken sichtbar zu machen und Verbesserungen anzustoßen.

Sie sind nicht allein

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 berät kostenlos und unabhängig zu Fragen rund um Ihre Versorgung und Ihre Rechte. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrungen melden und damit dazu beitragen, dass Versorgungslücken erkannt und langfristig geschlossen werden.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,

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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team