2024-1205
Zu starke Medikation verschrieben und verabreicht mit Folgen für ältere Patientin
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Sehr geehrte Damen und Herrn
Meiner Mutter wurde von Ihrem Hausarzt laut Medikamenten-Blatt für zwei Wochen
5mg Benzodiazepine in der Früh und am 5mg Benzodiazepine am Abend verschrieben und verabreicht.
Angeblich, so sagt die Nachbarin, um meine Mutter ruhig zu stellen.
Weil meine Mutter immer wieder telefonisch verlangt hat, dass Sie einen Rollator für die Wohnung bekommt, wie vom Krankenhaus verschrieben.
Weil meine Mutter war jetzt ca. 2 Monate im Krankenhaus und 2 Monate im Pflegeheim.
Wegen Knochenbrüchen, die bei Stürzen in der eigenen Wohnung passiert sind.
Diese Menge Benzodiazepine bringt meine Mutter um.
Ihr geht es sehr schlecht, seitdem.
Ich verlange, dass es Konsequenzen hat. Weil dies dem Ansehen der Ärzte schadet und unnötig Kosten für das Gesundheitswesen erzeugt. Hausarzt ist auch alt genug, um freiwillig in Pension zu gehen. Im Krankenhaus wurde mir auch gesagt, dass es ein Unding ist, dass dieser noch als Arzt arbeiten darf. Viele Bekannte sagen, dass der Arzt gefährlich sei.
Wenn, dieser Brief nicht zeitnah eine befriedigende Lösung bringt, sehe ich mich gezwungen, Anzeige zu erstatten.
Mit freundlichen Grüßen
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Patient erhielt nach Knie-OP Schmerzmittel, die mit seiner Dauermedikation unverträglich waren – obwohl er vorab darauf hinwies. Ein CIRS-Fall über Arzneimittelsicherheit.
Fall lesen →Ein Patient mit Diabetes erlebte eine schwere Unterzuckerung nach Verschreibung von Forxiga und Metformin – ohne Berücksichtigung seiner Vorerkrankungen.
Fall lesen →Schwere Symptome, langer Leidensweg: Wie eine unerkannte Schilddrüsenerkrankung zu gefährlichen Verzögerungen führte. Ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →Ein Patient erhält nach dem Krankenhaus kein Rezept für ein lebenswichtiges Medikament – obwohl eine günstigere Alternative vorliegt. Ein CIRS-Fall.
Fall lesen →Ein Mann erhielt jahrelang Benzodiazepine, obwohl der Arzt ihn kaum sah. Ein CIRS-Fall über Rezeptausstellung, Abhängigkeit und Entzug.
Fall lesen →Ein Patient erhielt monatelang verbotene Schmerzmittel – weil Niereninsuffizienz und Kontraindikation im Arztbrief fehlten. Was dieser Fall lehrt.
Fall lesen →Ein Patient nimmt Atorvastatin ohne Aufklärung über Risiken – mit schweren Folgen. Dieser CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Medikamentenaufklärung ist.
Fall lesen →Ein 83-Jähriger mit schwerer Herzerkrankung erhält trotz bekannter Unverträglichkeit Nustendi – mit gravierenden Folgen. Ein CIRS-Fall zur Arzneimittelsicherheit.
Fall lesen →Zwei neue Medikamente gleichzeitig – doch sie durften nicht kombiniert werden. Ein CIRS-Fall über Wechselwirkungen und die Bedeutung von Beipackzetteln.
Fall lesen →Ein Psychiater verschrieb ein Antipsychotikum, obwohl eine Therapeutin ein anderes Mittel empfahl. Was lief schief? Dieser Fall zeigt, wie wichtig Aufklärung ist.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team