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2024-1263

falsche Medikation erhalten

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Fallbeschreibung:

Falsche Medikation: Antipsychotikum statt SSRI verschrieben

Nachdem ich einen Psychiater gefunden hatte, wollte oder konnte mir dieser nicht genau erklären, wie das Medikament funktioniert, welches er mir verschreiben wollte (ein Antipsychotikum).

Obwohl meine Psychotherapeutin mir ein Medikament aus der Gruppe der SSRI empfohlen hatte. Als ich dies erwähnte, sagte der Psychiater zu mir, dass Psychotherapeuten keine Ahnung hätten, da sie keine Ärzte wären. Als ich fragte ob ich mir überdenken könnte ob ich dieses Medikament nehmen wollte sagte der Arzt nein.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Keine Einsicht, oder Versuch mehr zu erklären oder eigene (abweichende) Medikamentenwahl zu erklären.

Verbesserungsvorschläge:

Mehr Erklärzeit und Lieferung einer Begründung.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Sollten Sie sich trotz der Kommunikation Ihrer Bedenken vom Arzt nicht ernst genommen oder nicht gut aufgehoben fühlen, wäre es zu empfehlen bei Zweifeln, eine Zweitmeinung von einem anderen Arzt einzuholen. Eine sorgfältige Untersuchung bzw. Diagnosestellung ist zentral für die Patientensicherheit. Es kann zunächst sinnvoll sein, zuerst das persönliche Gespräch mit dem jeweiligen Arzt zu suchen, um eventuelle Missverständnisse zu klären. Sollte dies zu keinem Ergebnis führen, haben Patienten, die sich schlecht oder falsch behandelt fühlen oder davon ausgehen, dass ihr Arzt oder ihre Ärztin gegen ärztliche Pflichten verstoßen hat, das Recht sich zu beschweren: https://gesund.bund.de/beschwerde-aerztliche-behandlung Wie auch in diesem Fall zu erkennen, sollten Patienten und Angehörige Ihre Rechte kennen. Links zu Patientenrechten finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/patientenrechte/patientenrechte https://www.vdek.com/LVen/NRW/Politik/Stellungnahmen/_jcr_content/par/download_6/file.res/vdek_Position_zu_Patientenrechten.pdf Darüber hinaus finden Angehörige bzw. Betroffene unter folgenden Links verschiedene Anlaufstellen für eine Beratung zur Unterstützung von psychisch erkrankten Personen im nahen Umfeld: https://deximed.de/home/klinische-themen/psychische-stoerungen/patienteninformationen/angehoeriger-psychisch-kranker-menschen/psychische-erkrankungen-und-sucht-hilfe-fuer-angehoerige https://www.bapk.de/angebote/seelefon.html Für weitere Beratung zu gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen kann auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kontaktiert werden: https://www.patientenberatung.de/

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 15-29 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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