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2026-192

Keine Medikamente von Online-Apotheke erhalten

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Fallbeschreibung:

E-Rezept bei Online-Apotheke: Medikamente nicht geliefert

Derzeit macht die Online-Apotheke groß Werbung damit, dass man dort sein E-Rezept einlösen soll. Die Lieferung ist kostenlos und es entstehen keine Rezeptgebühren. Daher wollte ich dies mal ausprobieren. Leider. Rezept wurde in der App erkannt, die Medikamente bestellt und die Lieferung für den nächsten Tag (Samstag) bestätigt (voraussichtlich). Dann wurde die Lieferung auf den Montag verschoben. Das kann ja mal passieren. Zum Glück hatte ich noch zwei Tabletten übrig und konnte es überbrücken. Da die Lieferung auf Montag verschoben wurde, wählte ich dort im Online-Portal „Wenn nicht zu Hause, Lieferung an der Haustür ablegen“ aus. Dann wurde die Lieferung auf den Dienstag verschoben. OK, eine Tablette hatte ich ja noch. Aber leider keine Lieferung. Jetzt ist eine Woche vergangen, und die wichtigen Medikamente sind immer noch nicht angekommen. Der Chat auf der Internetseite der Apotheke bringt einen nicht weiter und man dreht sich im Kreis. Auf telefonische Nachfrage heißt es, man könne nichts machen „sorry“. Es handelt sich um wichtige Medikamente, die ich zwingend einnehmen muss und die nicht abgesetzt werden dürfen. Doch der Onlineapotheke ist das leider egal. Sie wollen das Rezept auch nicht zurückstellen, damit ich zu einer lokalen Apotheke gehen kann. Ich fühle mich hier komplett im Stich gelassen und keiner hilft weiter. Nichtmal eine Entschuldigung. Bin da wirklich sehr enttäuscht und habe jetzt viel Zeit und Geld in die Hand nehmen müssen, um mir eine Notfallration zu sichern. Ich möchte nicht, dass es anderen Personen auch so geht, und würde niemandem empfehlen, ein Rezept dort einzulösen.

Gut gelaufen:

Auslesung des Rezepts funktionierte über die App gut

Schlecht gelaufen:

Kein Interesse und Verständnis für die Situation dass die Medikamente dringend benötigt werden.

Verbesserungsvorschläge:

Patienten besser aufklären und dazu raten, sehr wichtige Medikamente nicht online zu bestellen.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Online-Apotheken können eine bequeme Möglichkeit sein, Medikamente zu bestellen – insbesondere wenn Lieferung und Rezeptabwicklung unkompliziert wirken. Doch wie dieser Fall zeigt, können unvorhergesehene Verzögerungen bei der Lieferung dazu führen, dass dringend benötigte Medikamente über mehrere Tage nicht verfügbar sind – mit erheblichen Folgen für die Gesundheit und den Alltag der betroffenen Person.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer Online-Apotheken nutzen möchte, kann mit einigen Überlegungen im Vorfeld das Risiko von Versorgungslücken verringern.

  • Puffer bei der Bestellung einplanen: Es ist möglich, eine Online-Bestellung aufzugeben, solange noch ein ausreichender Vorrat vorhanden ist – zum Beispiel für mindestens sieben bis zehn Tage. So bleibt Zeit, auf Verzögerungen zu reagieren, ohne in eine Versorgungslücke zu geraten.
  • Bei unverzichtbaren Medikamenten besonders vorsichtig abwägen: Manche Medikamente dürfen nicht abrupt abgesetzt oder unterbrochen werden. Bei solchen Präparaten kann es sinnvoll sein, sie zunächst weiterhin in einer lokalen Apotheke zu beziehen – zumindest bis ausreichend Erfahrung mit der Zuverlässigkeit des Online-Anbieters gesammelt wurde.
  • Im Problemfall frühzeitig die Krankenkasse oder ärztliche Praxis kontaktieren: Wenn eine Lieferung ausbleibt und das Rezept bei der Online-Apotheke „blockiert“ ist, kann die behandelnde Praxis unter Umständen ein Ersatzrezept ausstellen oder andere Wege ermöglichen. Ein möglicher Gesprächseinstieg: „Meine Online-Bestellung ist nicht angekommen – gibt es eine Möglichkeit, dass ich das Rezept anderweitig einlösen kann?“
  • Kundenservice-Möglichkeiten vorab prüfen: Bevor ein erstes Rezept bei einer Online-Apotheke eingereicht wird, kann es hilfreich sein, nachzuschauen, ob der Anbieter einen erreichbaren telefonischen Support bietet – und ob dieser auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten verfügbar ist.

Worauf Sie achten können

  • Ist noch ein ausreichender Medikamentenvorrat vorhanden, bevor die Online-Bestellung aufgegeben wird?
  • Handelt es sich um ein Medikament, das nicht unterbrochen werden darf (zum Beispiel bestimmte Herz-, Blutdruck- oder psychiatrische Medikamente)? In diesem Fall ist eine besonders zuverlässige Bezugsquelle wichtig.
  • Bietet die Online-Apotheke die Möglichkeit, das Rezept zurückzubuchen oder freizugeben, wenn eine Lieferung scheitert?
  • Gibt es eine lokale Apotheke in der Nähe, die im Notfall kurzfristig eine Überbrückungsversorgung ermöglichen kann?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Apotheke
Geschlecht: männlich

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