2024-1578
Medikamente wurden nicht rechtzeitig bestellt – Folge verzögerte Gabe
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Wenn Angehörige bemerken, dass die Medikamentenversorgung eines nahestehenden Menschen nicht wie vorgesehen läuft, ist das eine belastende Situation – besonders dann, wenn man sich alleingelassen fühlt und keine klaren Antworten bekommt. Dieser Fall zeigt, wie Lücken bei der Kontrolle von Medikamentenlieferungen und bei der Besetzung mit qualifiziertem Pflegepersonal dazu führen können, dass medizinisch notwendige Medikamente nicht rechtzeitig verabreicht werden.
In Pflegeeinrichtungen ist die Einrichtung dafür verantwortlich, die medizinische Versorgung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen – auch an Wochenenden und Feiertagen. Angehörige sind keine Ersatzverantwortlichen für organisatorische Abläufe der Einrichtung.
Wenn Angehörige Unregelmäßigkeiten bei der Medikamentengabe bemerken, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Situation zu dokumentieren und weiterzugeben.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und neutrale Beratung für Patientinnen, Patienten und Angehörige an – auch bei Fragen zur Pflege und zu Ihren Rechten. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen anonym zu melden, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Nach einer Knie-OP blieben Schmerzmedikamente, Eisentabletten und Heparinsalbe aus. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken im Krankenhaus.
Fall lesen →Ein Online-Portal ermöglichte die Bestellung von medizinischem Cannabis ohne Rezept und Prüfung. Wie diese Sicherheitslücke entstand und was sie bedeutet.
Fall lesen →Ein transplantierter Patient erhielt zwei Wochen lang lebenswichtige Medikamente nicht vollständig. Ein CIRS-Fall über Arzneimittelversorgung im Krankenhaus.
Fall lesen →CIRS-Fall: Quetiapin-Retardtablette wurde aus Medikamentenmangel geteilt – mit Verlust der Depotwirkung. Was das bedeutet und wie solche Fehler vermieden werden.
Fall lesen →Ein COPD-Patient berichtet: Sultanol ist seit Monaten nicht lieferbar. Ersatzmittel werden nicht vertragen. Was bedeutet das für die Sicherheit?
Fall lesen →Ein Patient sollte vor einer Knie-OP seine gewohnten Schmerzmittel nicht behalten dürfen. Was das bedeutet und was Betroffene wissen sollten.
Fall lesen →Kein Osteoporose-Medikament verfügbar, Unverträglichkeit beim Ersatz, kaum Physiotherapie nach Oberarmbruch: Ein Fall zeigt systemische Versorgungslücken.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team