2025-122
Niemand sollte zur Antidepressiva Einnahme gedrängt werden
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Ich bekam die Diagnose Depression, obwohl ich körperlich erschöpft war. Daraufhin Behandlung mit Antidepressiva. Diese vertrug ich gar nicht und wurde durch diese psychisch krank.
Eine Diagnose zu erhalten, die sich nicht richtig anfühlt, kann sehr belastend sein – besonders dann, wenn man das Gefühl hat, mit den eigenen Beschwerden nicht vollständig gehört zu werden. In manchen Situationen werden körperliche Erschöpfungszustände und psychische Erkrankungen wie eine Depression in ihren Symptomen als ähnlich wahrgenommen, was die Einordnung für alle Beteiligten schwierig machen kann. Gleichzeitig können Medikamente wie Antidepressiva (also Arzneimittel, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) nicht von allen Menschen gleich gut vertragen werden.
Wer das Gefühl hat, dass die eigene Schilderung der Beschwerden nicht vollständig berücksichtigt wird, hat verschiedene Möglichkeiten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen, die Fragen zu ihrer medizinischen Versorgung haben – erreichbar unter 0800 011 77 22. Eigene Erfahrungen können außerdem auf mehr-patientensicherheit.de anonym berichtet werden, um anderen Betroffenen und dem Gesundheitswesen zu helfen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein 14-jähriges Kind erhielt Atomoxetin und Fluoxetin kombiniert – mit schweren Folgen. Dieser CIRS-Fall zeigt, warum Wechselwirkungen geprüft werden müssen.
Fall lesen →Ein falsch liegender Venenzugang wurde trotz Hinweis nicht korrigiert – Propofol gelangte ins Gewebe. Ein CIRS-Fall über übersehbare Risiken.
Fall lesen →Nach einer Bandscheibenversteifung und Notoperation entwickelte ein Patient eine Oxycodon-Abhängigkeit. Ein CIRS-Fall über Schmerztherapie-Risiken.
Fall lesen →Patient mit schlechten Leberwerten erhielt im Krankenhaus wiederholt Paracetamol angeboten – obwohl dies kontraindiziert war. Was dieser Fall lehrt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie ein Propofol-Paravasat zur schmerzhaften Nekrose führte und warum frühes Erkennen so wichtig ist.
Fall lesen →Brennende Schmerzen bei Narkoseeinleitung, stundenlange Übelkeit, stationäre Aufnahme – ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Kommunikation und Kontinuität sind.
Fall lesen →Propofol lief ins Gewebe statt in die Vene – eine Patientin entwickelte eine schwere Entzündung am Arm. Was dieser CIRS-Fall über Aufklärung lehrt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie unzureichende Osteoporose-Diagnostik und Cortisontherapie zu schweren Mehrfachfrakturen führen können – und was das verhindert hätte.
Fall lesen →Ein Paravasat mit Doxorubicin führte zu schwerer Nekrose und Brustamputation. Dieser CIRS-Fall zeigt, wie wichtig frühes Handeln bei Chemotherapie-Zwischenfällen ist.
Fall lesen →Ein Erfahrungsbericht über jahrelange Akathisie als übersehene Nebenwirkung von Neuroleptika – und wie eine Betroffene überlebte.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team