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2025-327

HNO Nasennebenhöhle – keine hilfreichen Informationen erhalten

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Fallbeschreibung:

Nasennebenhöhlen: Wenn fehlende Aufklärung krank macht

– bei dem Facharzt schnell einen Termin bekommen
– so schnell wie die Terminvergabe war ich dann beim Arzt,
– aber genauso schnell wieder draussen
– keine Infos, nur ein bestimmtes Medikament nehmen, mehr nicht
– wiederholt, dies in einem Abstand von mehreren Monaten
– so ist aus einer akuten Erkrankung eine chronische geworden, unter der ich noch heute leide
– den Arzt darauf angesprochen, teilte er mir mit die Patienten können sich das sowieso nicht merken, also brauchen sie das auch nicht

Gut gelaufen:

– Terminvergabe

Schlecht gelaufen:

– siehe oben

Verbesserungsvorschläge:

– Patientengespräch und ggf. schriftliche Informationen (was kann ich selbst zur Genesung beitragen)

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Es kann sehr belastend sein, wenn man nach einem Arzttermin ohne ausreichende Erklärungen und Hinweise nach Hause geht – und nicht weiß, was man selbst zur Genesung beitragen kann. Gerade bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen (Hohlräume im Schädelknochen, die mit der Nasenschleimhaut verbunden sind) kann das Fehlen von Informationen dazu führen, dass aus einer zunächst akuten Erkrankung mit der Zeit eine chronische, also dauerhaft bestehende, wird.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer das Gefühl hat, nach einem Arztbesuch zu wenig Informationen erhalten zu haben, kann verschiedene Wege nutzen, um sich diese aktiv zu beschaffen.

  • Es ist möglich, noch während des Termins gezielt nachzufragen – zum Beispiel: „Was kann ich selbst tun, damit die Erkrankung nicht wiederkehrt?“ oder „Gibt es etwas, worauf ich in den nächsten Wochen achten sollte?“
  • Vor dem Termin lassen sich Fragen schriftlich notieren, damit im Gespräch nichts Wichtiges vergessen wird. Ein kleiner Zettel oder eine Notiz im Handy kann dabei hilfreich sein.
  • Es ist möglich, ausdrücklich um schriftliche Informationen oder ein Informationsblatt zu bitten – viele Praxen haben solche Materialien vorrätig oder können sie benennen.
  • Wenn das Gespräch in der Praxis zu kurz wirkt, kann ein Folgetermin vereinbart werden, der ausdrücklich dem Gespräch über Verlauf und Selbstmanagement gewidmet ist – zum Beispiel mit der Formulierung: „Ich würde gerne mehr darüber erfahren, wie ich den Heilungsverlauf unterstützen kann. Ist dafür ein eigener Termin möglich?“

Worauf Sie achten können

  • Habe ich nach dem Termin eine klare Vorstellung davon, warum ich dieses Medikament nehme und wie lange?
  • Weiß ich, welche Zeichen dafür sprechen, dass sich mein Zustand verschlechtert – und wann ich erneut in die Praxis gehen sollte?
  • Kenne ich Maßnahmen, die ich selbst ergreifen kann – etwa zur Pflege der Nasenschleimhaut oder zur Vorbeugung weiterer Beschwerden?
  • Habe ich die Möglichkeit genutzt, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, wenn ich mich bei der Behandlung nicht gut aufgehoben fühle?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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