2025-072
Nach drei Tagen mit akuten Schmerzen im Bauchraum wieder entlassen
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Ich bin an einem Montag ins Krankenhaus gekommen, mit einer KH Einweisung vom Hausarzt. Akute Schmerzen im Bauchraum waren das Problem. Es wurden bereits vor etwas fast einem Jahr internistische Untersuchungen durchgeführt, da allgemeine Beschwerden im Magen Darm Bereich vorhanden waren.
Nach einer kurzen Sichtung in der ZNA wurde ich auch die chirurgische Station gelegt. Ja, wieso chirurgisch? Die Oberärztin hat offen kommuniziert, dass sie sich nicht sicher sei, ob sie mich chirurgisch oder internistisch aufnimmt.
Gesagt, getan. Ich lag insgesamt 3 Tage auf der Station und es wurden bis aus Laboruntersuchungen (Blut, Urin, Stuhlprobe) keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Nach drei Tagen dann der Entschluss, man wird mit den Schmerzen mit denen man gekommen ist, wieder entlassen, weil „man konnte nichts finden“.
Ja klar, wenn ich nicht danach suche, kann ich auch nichts finden. Der KH Aufenthalt war eine reine Ressourcen Verschwendung. Ich bin nach 3 Tagen stationär noch kein Schritt weiter.
Akute Bauchschmerzen sind belastend – körperlich und emotional. Wenn nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt keine Ursache gefunden wird und die Schmerzen unverändert bestehen, ist das für Betroffene oft schwer nachzuvollziehen und kann das Vertrauen in die Versorgung erschüttern.
Situationen wie diese kommen vor: Bauchschmerzen können viele Ursachen haben, die sich nicht immer durch Laborwerte allein eingrenzen lassen. Gleichzeitig kann eine unklare Fachbereichszuordnung – hier zwischen Chirurgie und Innerer Medizin (Internistik) – dazu führen, dass weiterführende Untersuchungen nicht systematisch geplant werden. Dass Betroffene das als Lücke in ihrer Versorgung wahrnehmen, ist verständlich.
Wer sich im Krankenhaus unzureichend versorgt fühlt, hat verschiedene Möglichkeiten, aktiv auf die eigene Situation aufmerksam zu machen.
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