2024-1237
falsche und nicht angepasste Medikation
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Medikationsplan des KH wies ein Medikament für max 3 Monate aus.
In der Arztpraxis kam der Plan ohne den Zusatz max. 3 Monate an.
Nach 4 Monaten bekam ich Spasmen und hatte Denkprobleme ohne dass ich einen Grund sah. Als ich die Nebenwirkungen von dem Medikament nachschlug, stand exakt das darin, woraufhin ich die Einnahme sofort absetzte.
Nehme Betablocker und Blutverdünner. Es ist bekannt, dass Patienten mit dieser Medikation bei grosser Hitze Probleme bekommen können. Wurde nicht darauf Aufmerksam gemacht, musste ich selber herausfinden. Kann aber nicht jeder Patient.
Wenn Informationen auf dem Weg zwischen verschiedenen Behandlungsstellen verloren gehen, kann das spürbare Folgen für die Gesundheit haben – auch ohne dass eine einzelne Person dafür verantwortlich gemacht werden kann. Gerade bei komplexen Medikamentenplänen, die mehrere Einrichtungen betreffen, entstehen manchmal Lücken, die für Betroffene schwer zu erkennen sind.
In diesem Fall fehlte nach dem Krankenhausaufenthalt ein wichtiger Hinweis im Medikationsplan: dass ein bestimmtes Medikament nur für maximal drei Monate vorgesehen war. Dazu kamen Informationen über mögliche Wechselwirkungen bei Hitze, die dem Betroffenen nicht mitgeteilt wurden. Er stellte die Zusammenhänge schließlich selbst her – was nicht jeder Patient oder jede Patientin in dieser Lage leisten kann.
Es gibt einige Möglichkeiten, wie man sich beim Umgang mit Medikationsplänen nach einem Krankenhausaufenthalt zusätzliche Sicherheit verschaffen kann.
Wenn Sie das Gefühl haben, nach einem Krankenhausaufenthalt mit Ihren Fragen zur Medikation allein gelassen worden zu sein, kann die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos und neutral weiterhelfen – telefonisch, online oder persönlich. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie außerdem eigene Erfahrungen anonym melden und damit dazu beitragen, dass ähnliche Situationen künftig besser erkannt werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein 14-jähriges Kind erhielt Atomoxetin und Fluoxetin kombiniert – mit schweren Folgen. Dieser CIRS-Fall zeigt, warum Wechselwirkungen geprüft werden müssen.
Fall lesen →Ein falsch liegender Venenzugang wurde trotz Hinweis nicht korrigiert – Propofol gelangte ins Gewebe. Ein CIRS-Fall über übersehbare Risiken.
Fall lesen →Nach einer Bandscheibenversteifung und Notoperation entwickelte ein Patient eine Oxycodon-Abhängigkeit. Ein CIRS-Fall über Schmerztherapie-Risiken.
Fall lesen →Patient mit schlechten Leberwerten erhielt im Krankenhaus wiederholt Paracetamol angeboten – obwohl dies kontraindiziert war. Was dieser Fall lehrt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie ein Propofol-Paravasat zur schmerzhaften Nekrose führte und warum frühes Erkennen so wichtig ist.
Fall lesen →Brennende Schmerzen bei Narkoseeinleitung, stundenlange Übelkeit, stationäre Aufnahme – ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Kommunikation und Kontinuität sind.
Fall lesen →Propofol lief ins Gewebe statt in die Vene – eine Patientin entwickelte eine schwere Entzündung am Arm. Was dieser CIRS-Fall über Aufklärung lehrt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie unzureichende Osteoporose-Diagnostik und Cortisontherapie zu schweren Mehrfachfrakturen führen können – und was das verhindert hätte.
Fall lesen →Ein Paravasat mit Doxorubicin führte zu schwerer Nekrose und Brustamputation. Dieser CIRS-Fall zeigt, wie wichtig frühes Handeln bei Chemotherapie-Zwischenfällen ist.
Fall lesen →Ein Erfahrungsbericht über jahrelange Akathisie als übersehene Nebenwirkung von Neuroleptika – und wie eine Betroffene überlebte.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team