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2026-025

Propofol ins umliegende Gewebe gelaufen – Folge schwere Entzündung in Arm

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Fallbeschreibung:

Ich begleitete die Patientin zur Magenspiegelung. War bei der Durchführung nicht anwesend. Als ich die Patientin nach dem Aufwachen übernahm ,klagte sie über Schmerzen im rechten Arm (venöser Zugang). Dann zeigte sie mir den linken Arm . Dort sah man die Einstichstelle des 2. Zugangs. Dort war keine Schwellung. Der rechte Arm war gerötet , geschwollen und schmerzte stark. .Die Patientin musste nach dem Eingriff wieder zur Arbeit. Nach der Arbeit zeigte sie mir ihren rechten Arm erneut. Rötung , Schwellung und Schmerzen hatten zugenommen. Sie wollte aber nicht zum Arzt, da sie ihre Prüfung (am übernächsten Tag) vorbereiten musste. Am nächsten Tag bestand ich darauf, mit ihr zum Hausarzt zu gehen. Dieser war nicht erreichbar. Also ging ich mit ihr zur Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Die Patientin wurde untersucht und stationär aufgenommen. Nach mehreren Infusionen mit Antibiotika , Kühlung und Schienung des Arms wurde die Patientin 2 Tage später entlassen. (Die Prüfung konnte sie nicht ablegen und hofft einen neuen Termin zu bekommen. ) FAZIT: Die Pat. wurde meiner Meinung nach nicht deutlich genug darüber informiert, dass Propofol beim Eindringen ins Gewebe gefährlich werden kann bzw. dass Propofol nicht in die Vene, sondern ins Gewebe eingedrungen war. Die Patientin versteht Deutsch . Aber komplizierte Sachverhalte zum Teil nicht gut , sodass sie womöglich die Dringlichkeit nicht richtig eingeschätzt hat.

Gut gelaufen:

Dass eine klare und ausreichende Kommunikation im Gesundheitsbereich höchst wichtig ist. Klare und ausreichende Kommunikation ist zeitaufwendig und wird aufgrund des Zeitdrucks im Med. System vernachlässigt.

Schlecht gelaufen:

Aufklärung der Patientin

Verbesserungsvorschläge:

Ausreichend Zeit für wichtige Kommunikation

Weitere Infos:

Nein

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis
Geschlecht: weiblich

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