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2026-073

Falsch gelegter Zugang in Armbeuge, Propophol gelangt ins Gewebe

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Fallbeschreibung:

Untersuchung Koloskopie: Nachdem alle Angaben von mir schriftlich schon 2 Tage vor dem Eingriff abgegeben wurden, wurden mir alle Fragen am Behandlungstag erneut gestellt, keiner des klinischen Personals hatte sich die Angaben im Vorfeld betrachtet ! Dann wurde Zugang gelegt, Krankenschwester sagte da schon, der liegt aber nicht so richtig, Frage ob es brennt konnte zu dem Zeitpunkt verneint werden. Zugang wurde nicht korrigiert. Eine andere Krankenschwester spritzte dann über den Zugang das Propophol, es brannte , dies konnte ich verbal noch mitteilen bevor ich weg war. Untersuchung ohne Schmerzen hinter mich gebracht, nur heftige Schmerzen in der Armbeuge, Krankenschwester meinte das wäre normal und ist morgen weg. Dann konnte ich abgeholt werden. Im weiteren Tagesverlauf höllische Schmerzen anziehend von der rechten Armbeuge in den Arm. Arm wurde heiß und dick, mit Kühlakkus gekühlt und Arm hochgelagert. Am nächsten Morgen weiterhin unerträgliche Schmerzen , Rötung um die Armbeuge war besser. Termin beim Hausarzt zur Betrachtung, ergab dass Flüssigkeit ins Gewebe gelang , Es erfolgt Blutabnahme und es wurde ein Verband mit Rivanol angelegt, dies kühlte und war angenehm. Weiteres muss abgewartet werden bis Ergebnis Blutabnahme wegen Entzündungswerten vorliegt. Anruf in der Klinik wurde abgeschmettert, dies kann telefonisch dokumentiert werden, hierfür müsste ich in die Notaufnahme kommen, auch auf meine Information hin, dass Hausarzt hier bereits Versorgung gemacht hat, wurde ich auf die Notaufnahme zur Dokumentation verwiesen, mein Einwand dass ich nicht in der Lage wäre mit dem Auto zu fahren und ich keine Möglichkeit habe gebracht zu werden blieb ungehört. Weiteres bleibt nun abzuwarten. Vorgehen finde ich unmöglich in der heutigen Zeit , mit den technisch verfügbaren Möglichkeiten, so muss man sich nicht wundern, dass die Notaufnahmen weiterhin überlastet sind, wenn nicht einmal das Krankenhauspersonal hier unterstützt.

Gut gelaufen:

Zugang wurde falsch gelegt und trotz Feststellen nicht korrigiert ! Von Fachkraft ! Vor dem Eingriff haben sich die betreffenden Personen nicht einmal über die Anamnese informiert! Patient wird nicht ernst genommen! Weitere Dokumentationen sind ohne weitere Belastung von medizinischen Mitarbeitern nicht möglich, werden abgeschmettert, Fehler werden kleingeredet und wenn dann nur mit erheblichem Mehraufwand vlt. Dokumentiert.

Schlecht gelaufen:

Essentielle Eingriffe, wie Zugang professionell legen, funktioniert nicht! Damit fängt jedoch eine gute Behandlung mit Medikamenten intravenös an!

Verbesserungsvorschläge:

Personal weiterhin Schulen, sensibilisieren, diese Kleinigkeiten müssen bei jeder medizinischen Fachkraft sitzen!

Weitere Infos:

Akten lesen wäre ein riesiger Vorteil Bessere Vorbereitung auf Vorgeplante Eingriffe ! Weniger Bürokratie ! Es waren 3 Sekretärinnen da , in einer Stunde während ich warten musste wurde hier jedoch nur über Sommerfest und private Dinge gesprochen – einfach ein NoGo ! AU konnte nicht einmal elektronisch übermittelt werden?

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Operationssaal, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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