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2024-623

Fixierung auf Trage – Folge Rückschmerzen

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Fallbeschreibung:

Fixierung auf Trage: Rückenschmerzen durch zu starken Druck

Durch die Fw. Feuerwehr (Jugendliche in der Ausbildung) erfolgte der Transport in die Klinik zur Überwachung auf einer Trage,- leider zu stark fixiert! Bekam dadurch Rückschmerzen. Die Rückschmerzen sind in der Nacht nicht abgeklungen.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Der Transport von Verletzten solle nur geschultes Personal vornehmen,- keine Jungendliche in Ausbildung.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

FALLANALYSE (intern): A) Überwiegend negativ – eine zu starke Fixierung auf der Trage führte zu anhaltenden Rückschmerzen. B) Eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten: Der Patient befand sich in einer Notfallsituation und war auf der Trage fixiert – er konnte die Fixierung nicht selbst korrigieren. Es bestand jedoch eine grundsätzliche Möglichkeit zur verbalen Kommunikation (Schmerzen ansprechen). Falltyp A mit Elementen aus B – primär Falltyp A, da verbale Handlungsmöglichkeit realistisch war. —

Was in solchen Situationen passieren kann

Ein Transport mit der Trage ist für Betroffene oft eine ungewohnte und belastende Situation. Dass dabei die Fixierung – also die Gurte, mit denen man auf der Trage gesichert wird – zu eng sitzt und körperliche Beschwerden verursacht, ist ein Risiko, das nicht immer sofort erkannt wird.

In diesem Fall führte eine zu starke Fixierung zu Rückschmerzen, die noch in der Nacht anhielten. Solche Beschwerden können entstehen, wenn Gurte zu fest angelegt werden oder die Körperposition über einen längeren Zeitraum nicht angepasst wird.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer während eines Transports Schmerzen oder Unbehagen verspürt, kann dies direkt ansprechen – auch in einer Notfallsituation.

  • Es ist möglich, das Transportpersonal unmittelbar auf Schmerzen oder Druckstellen hinzuweisen, sobald diese spürbar werden – zum Beispiel mit den Worten: „Die Gurte drücken mich zu sehr, ich habe Schmerzen im Rücken.“
  • Wer sich nicht sicher ist, ob eine Rückmeldung in diesem Moment willkommen ist, kann auch konkret nachfragen: „Darf ich Bescheid geben, wenn etwas unangenehm wird?“ – das kann zu Beginn des Transports hilfreich sein.
  • Wenn eine Begleitperson anwesend ist, kann diese stellvertretend auf Beschwerden aufmerksam machen und als Sprachrohr fungieren.
  • Nach dem Transport ist es möglich, neu aufgetretene Schmerzen dem aufnehmenden medizinischen Personal in der Notaufnahme zu schildern, damit diese dokumentiert und beobachtet werden.

Worauf Sie achten können

  • Fixiergurte auf der Trage können in der Regel nachträglich angepasst werden – ein Hinweis auf Schmerzen oder Enge ist jederzeit möglich.
  • Neu entstandene Beschwerden nach einem Transport, die länger als einige Stunden anhalten, können dem Behandlungsteam gemeldet werden, damit sie in die Versorgung einfließen.
  • In der Notaufnahme ist es möglich, explizit darauf hinzuweisen, dass die Schmerzen erst während des Transports entstanden sind – das hilft bei der Einordnung.
  • Wer unsicher ist, ob eine Beschwerde ernst genommen wurde, kann nachfragen, ob sie im Befundbogen vermerkt wurde.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus
Geschlecht: männlich

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