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2024-806

Kassenmitarbeitende kennen sich nicht mit Lohnausfalleistungen aus

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Fallbeschreibung:

Es ging darum, dass ein Person (Pflegegrad 3) vorübergehend von ihrer Hauptpflegeperson nicht versorgt werden konnte, da sich diese einem operativen Eingriff unterziehen musste. Ein Kind der Pflegebedürftigen Person ist somit für mehrere Tage in die Familienpflegezeit (ohne Lohnzahlung) gegangen. Es wurden unterschiedliche Auskünfte erteilt, welche Leistung nun zu beantragen sei: Familienpflegezeit, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege – es wurde alles munter durcheinander geworfen und die betroffene Person mit Anträgen überhäuft. Diese durften dann auch insgesamt drei mal ausgefüllt werden und immer wieder zu unterschiedlichen Stellen geschickt werden. Immerhin, in der zentralen Akte der versicherten fand sich alles irgendwann wieder. Die Leistung wurde zur Zeit des Zeitpunktes des Lohnausfalls erbracht. Die Leistung vergütet wurde erst ein halbes Jahr später. Toll – wer kann sich das bitte leisten.

Gut gelaufen:

nichts

Schlecht gelaufen:

Die Mitarbeitenden kennen sich nicht aus. Die rechte Hand weis nicht was die Linke tut. Digitalisierung im Antragsverfahren = 0. Begrifflichkeiten im Antragsverfahren zu kompliziert.

Verbesserungsvorschläge:

Es gibt zu viele Einzelleistungen. Es sollte alles zu einem Budegt zusammengeführt werden, über das der Pflegebedürftige selber verfügen kann. Entbürokratisierung ist angesagt und auch Digitalisierung. Alles immer noch auf Papier machen zu müssen ist unmöglich.

Weitere Infos:

Die Kassen leben und verwalten die Beiträge ihrer Mitglieder. Es ist unmöglich, wie ignorant die Kassen der aktuellen stark anwachsenden Versorgungslücke gegenüberstehen. Sie machen es Betreibern von Einrichtungen und Diensten zunehmend schwer Angebote zur pflegerischen Versorgung aufrecht zu erhalten oder zu etablieren. Die Kassen verlieren sich in ihrem übermäßigen Kontrollwahn. Wie wäre es mal mit Vertrauen in die Langzeitpflege? Wie wäre es auch mal mit Vertrauen den Versicherten gegenüber?

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:anderer Bereich
Geschlecht: weiblich

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