2024-1464
Wer muss nach einer OP die Klammern ziehen?
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14 Tage nach meiner Hüftgelenkstransplantation wollte ich mir im Krankenhaus, wo der Eingriff durchgeführt worden war, die Klammern ziehen lassen. Dort wurde mir gesagt, das müsse ich ambulant machen lassen. Mein Hausarzt sagte dann, dafür sei das Krankenhaus zuständig, denn das sei bereits mit der Fallpauschale abgegolten. Wenn er es machen sollte, müsste er dafür 35 Euro verlangen.
Da mein Hausarzt mir seine Antwort schriftlich gegeben hatte, ging ich damit ins Krankenhaus. Auf Aufnahme hat mich damit abgewiesen und auf die Station geschickt. Die Oberschwester wollte das auch nicht akzeptieren. Nach einiger Zeit kam dann ein Pfleger und entfernte mir die Klammern. Die Frage bleibt, was ist rechtens? Auf Nachfrage bei meiner Krankenkasse, bekam ich bisher darauf keine Antwort.
Ein großer operativer Eingriff wie eine Hüftgelenksoperation ist körperlich und organisatorisch anspruchsvoll – und die Zeit danach stellt viele Betroffene vor unerwartete Fragen. Wenn nach der Entlassung unklar bleibt, wer für die Nachsorge zuständig ist, kann das zu belastenden Situationen führen, in denen Patient:innen zwischen verschiedenen Stellen hin- und herverwiesen werden.
Solche Unklarheiten über Zuständigkeiten zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sind keine Seltenheit. Sie entstehen häufig an den Übergängen zwischen stationärer Behandlung (also dem Krankenhausaufenthalt) und ambulanter Weiterversorgung – und können selbst für erfahrene Patientinnen und Patienten schwer zu durchdringen sein.
Wer sich im Voraus oder kurz vor der Entlassung über die geplante Nachsorge informiert, kann späteren Unsicherheiten entgegenwirken. Folgende Möglichkeiten stehen dabei offen:
Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt auf ungeklärte Zuständigkeiten oder Versorgungslücken stoßen, kann die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos und neutral weiterhelfen. Ihre Erfahrungen – positive wie problematische – können Sie außerdem auf mehr-patientensicherheit.de anonym melden und so dazu beitragen, dass andere Patientinnen und Patienten von ähnlichen Situationen besser geschützt werden.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team