2024-1430
Altersdiskriminierung bei KK
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Bei meiner KK Versicherung ist es nicht mehr möglich, ohne ein Smartphon ins Internet zu seinem Konto zu kommen!
Wenn der Zugang zu wichtigen Gesundheitsleistungen plötzlich nur noch über digitale Geräte wie ein Smartphone möglich ist, kann das für viele Menschen – besonders im höheren Alter – eine echte Hürde darstellen. Es ist nachvollziehbar, dass eine solche Situation ratlos und hilflos macht, wenn Fragen zur eigenen Versicherung nicht mehr auf gewohntem Weg beantwortet werden können.
In diesem Fall gab es für den Betroffenen keinen einfachen Ausweg: Die Krankenkasse gab keine befriedigende Antwort, und ohne Smartphone war der digitale Zugang zum eigenen Konto versperrt. Das ist eine strukturelle Barriere, die Einzelpersonen in dem Moment nur begrenzt selbst auflösen können – das ist wichtig anzuerkennen.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung zu Fragen rund um Krankenkassen und Patientenrechte – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrung melden und damit dazu beitragen, dass solche Barrieren sichtbar werden und sich etwas verändert.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Schwerkranker Patient erhält trotz ärztlicher Verordnung keinen Rollstuhl und fühlt sich von seiner Krankenkasse allein gelassen. Ein CIRS-Fall über Hilfsmittelversorgung.
Fall lesen →Nach einer Hüft-OP wurde ein Patient von Krankenhaus und Hausarzt zum Klammernziehen weitergeleitet. Wer trägt die Verantwortung nach der Entlassung?
Fall lesen →Ein Patient entdeckt über die Krankenkassen-Patientenakte Leistungen, die nie erbracht wurden. Was tun bei falscher Abrechnung?
Fall lesen →Ein Gutachten zu ME/CFS wurde ohne persönliche Untersuchung von Pflegegrad 3 auf 2 herabgesetzt. Was das für Betroffene bedeutet.
Fall lesen →Nach einer Karpaltunnel-OP erhielt ein Patient Druck von seiner Krankenkasse – obwohl Arzt und Arbeitgeber kooperativ waren. Ein CIRS-Fall über Patientenrechte.
Fall lesen →Beim Einleiten einer Narkose brach ein Zahn ab – zweimal. Die Versicherung lehnte ab. Was Patienten über Aufklärung und Kostenübernahme wissen sollten.
Fall lesen →Falsche Auskünfte, dreifach ausgefüllte Anträge, sechs Monate Wartezeit: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Pflegende im System verloren gehen.
Fall lesen →Ein Patient erleidet bei einer HNO-Untersuchung einen bleibenden Hörschaden. Lesen Sie, was passierte und welche Lehren daraus gezogen werden können.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team