2025-138
Fehler bei einer Wirbelkanal Operation – Folge Fuß taub und schlecht laufen
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Mir wurde anhand einer CT Aufnahme der Wirbelkanal operiert, er sollte erweitert werden.
Ich hatte 3 Bandscheibenvorfälle und dadurch war der Kanal sehr eng.
Der Arzt operiert sagenhafte 45 Minuten und war der Meinung, alles perfekt gemacht zu haben.
Meine Beschwerden waren danach noch schlimmer, und eine MRT 2 Monate nach der Operation besagte, das mein Wirbelkanal immer noch sehr eng sei.
Eine Revisions Op weitere 4 Wochen später, diese dauerte dann 3 1/2 Stunden, brachte „Füllmaterial“ auf der Dura an den Tag.
Daraus schloss der 2. Operateur, das bei der 1. Op die Dura verletzt wurde und so wieder geschlossen wurde.
Traurig nur, das ich mit diesem Material im Körper schlechter laufen konnte als ein Mensch, der 30 Jahre älter ist als ich.
Der 1. Arzt resümierte, die Op sei komplikationslos verlaufen.
Weiterhin ist mein rechter Fuß seit dieser 1. Op taub und keiner kann sagen, ob das jemals besser wird bzw weg geht
Eine Operation am Wirbelkanal – also dem knöchernen Kanal in der Wirbelsäule, durch den das Rückenmark und wichtige Nerven verlaufen – ist ein komplexer Eingriff, der das Leben von Betroffenen grundlegend beeinflussen kann. Wenn Beschwerden nach einer solchen Operation nicht besser werden oder sich sogar verschlechtern, ist das eine zutiefst belastende Erfahrung – körperlich wie auch emotional.
In diesem Fall zeigte eine Bildgebung (MRT – ein Schnittbildverfahren ohne Röntgenstrahlen) zwei Monate nach dem Eingriff, dass das eigentliche Problem weiterhin bestand. Erst eine zweite Operation, die deutlich länger dauerte, brachte einen Befund zutage, der auf eine Verletzung der Dura – der äußeren Hülle des Rückenmarks – während des ersten Eingriffs hindeutete. Solche Komplikationen können ernsthafte und langanhaltende Folgen haben, darunter Taubheitsgefühle oder Gangunsicherheiten. In der geschilderten Situation fühlte sich die betroffene Person mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen – das ist eine zusätzliche Belastung, die nicht kleinzureden ist.
Wenn nach einem operativen Eingriff Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern, gibt es Möglichkeiten, aktiv nach Klarheit und besserer Versorgung zu suchen.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und neutrale Beratung zu medizinischen und rechtlichen Fragen rund um Behandlungen und mögliche Fehler – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Weitere Informationen und ähnliche Fallberichte finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de – dort können Sie auch eigene Erfahrungen anonym melden und damit zu mehr Sicherheit für alle beitragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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