2025-052
Nerven nach Operation beschädigt – sitze nun im Rollstuhl
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Ich bin in einer Klinik vorstellig gewesen, um eine entzündete Hüftprothese wechseln zu lassen. Nach der Operation zur Wiedereinsetzung einer Gelenkprothese war das entsprechende Bein fast vollständig gelähmt. Meine Arbeit kann ich nicht mehr ausüben.
Eine Operation am Hüftgelenk – insbesondere wenn es sich bereits um einen Folgeeingriff handelt – ist ein medizinisch anspruchsvoller Eingriff. Wenn nach einer solchen Operation eine schwere Lähmung zurückbleibt und der bisherige Alltag dadurch grundlegend verändert wird, ist das eine Belastung, die kaum in Worte zu fassen ist.
Bei Operationen im Bereich der Hüfte verlaufen empfindliche Nervenbahnen in unmittelbarer Nähe des Operationsgebiets. Vorherige Eingriffe und Entzündungen im Gewebe können dazu beitragen, dass die anatomischen Verhältnisse verändert sind und der Zugang zum Gelenk erschwert wird. Eine Nervenschädigung (Schädigung von Leitungsbahnen, die Bewegung und Gefühl steuern) kann in solchen Situationen trotz sorgfältiger Operationsführung auftreten – und sie kann gleichzeitig Anlass für eine genaue Prüfung des Vorgehens sein. Beides schließt sich nicht aus.
Wer sich einem Revisionseingriff – also einer erneuten Operation an einem bereits operierten Gelenk – gegenübersieht, kann im Vorfeld gezielte Fragen stellen und bestimmte Informationen einholen.
Wenn Sie nach einem medizinischen Eingriff mit schwerwiegenden Folgen konfrontiert sind – gesundheitlich, beruflich oder finanziell –, gibt es Anlaufstellen, die kostenlos und unabhängig beraten: Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter 0800 011 77 22 erreichbar. Weitere Informationen und Berichte aus ähnlichen Situationen finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein CIRS-Fall zeigt: Knieoperation ohne Sichtung der MRT-Bilder führte zu Narben, Verzögerungen und dauerhaften Beschwerden. Was daraus zu lernen ist.
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Fall lesen →Ein Patient schildert schwere Komplikationen nach TIPS-Anlage: Blutungen, Reanimation und dauerhafte Gallengangsschädigung. Ein wichtiger Fall für die Patientensicherheit.
Fall lesen →Nach einer Wirbelkanal-Operation blieben die Beschwerden – ein CIRS-Fall über unvollständige OP, Dura-Verletzung und bleibende Taubheit im Fuß.
Fall lesen →Ein Patient zweifelt, ob seine Dickdarm-Teilentfernung nötig war. Konservative Optionen wurden erst nach der OP besprochen. Ein CIRS-Fall zur Aufklärung.
Fall lesen →Ein Patient erlebte während einer Handgelenk-OP Schmerzen wach mit – weil der Venenzugang verrutschte. Was passierte und was daraus gelernt werden kann.
Fall lesen →Nach einer Hüft-OP tritt Taubheit am Oberschenkel auf – ein Nerv wurde verletzt. Dazu kam fehlende Nachsorge. Was dieser CIRS-Fall zeigt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Komplikationen bei einer Gebärmutterspiegelung hatten schwere Folgen – Uterusperforation, Kehlkopfschaden und unerfüllter Kinderwunsch.
Fall lesen →Hüftbruch nach Sturz: mangelnde Schmerztherapie, Schraubenfehler, Re-Operationen und widersprüchliche Infos – ein Patientenbericht aus der CIRS-Datenbank.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie eine Wahl der OP-Methode bei Speiseröhrenkrebs zu schweren Komplikationen führte – mit fast 11 Wochen Krankenhausaufenthalt.
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Die Betriebskrankenkassen:
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