2025-066
Aufwachen während einer OP
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OP am rechten Handgelenk wegen eines verschobenen Bruches.
Im Vorbereitungsraum wurde aufgrund eines angebrochenen Kiefers nur der rechte Arm mit einer Plexus Anästhesie betäubt und keine Vollnarkose eingesetzt. Es wurde versucht an der linken Hand einen Zugang zu legen, was aber nicht gelang. Daher wurde in die linke Armbeugung eine kleine Nadel (Butterfly) gesetzt. Über diesen Zugang erfolgte die Sedierung während der OP.
Der rechte Arm wurde von einem (wahrscheinlich) Assistenzarzt mittels Ultraschalls in der Achselhöhle die entsprechenden Nerven lokalisiert und in gesprochener Form die erforderliche Vorgehensweise die Betäubung des rechten Arms im Beisein eines für die Lehrtätigkeit vorgesehenen Arztes gesetzt.
Danach wurde ich in den OP-Saal geschoben und eingedeckt. Die Narkose wirkte.
Doch plötzlich hört ich einen Bohrer und wunderte mich, dass das Bohrer-Geräusch immer lauter wurde und ich spürte den Schmerz in meinem Handgelenk. Ich hörte die Ärzte sprechen. Noch eine Schraube, die Schraube wurde mit dem Handgelenk verschraubt und weiter… Ich versuchte zu rufen, aber es ging nicht. Dann merkte ich, dass ich meinen Kopf drehen konnte und suchte den Assistenzarzt, der die Narkose überwachen sollte.
Dieser Stand im Türrahmen und unterhielt sich mit zwei Ärzten, einer davon war auch im Vorraum dabei. Ich konnte meinen linken Arm heben und der Arzt bemerkt mich und kam sofort wieder an den OP-Tisch. Anscheinend war die Butterfly-Nadel etwas rausgerutscht und das Sedierungsmittel konnte nicht wie vorgesehen fließen. Ich bekam das ganze Prozedere der Verschraubung der Platte mit Schmerzen mit. Die letzten Sätze, die ich von dem Chirurgen hörte waren: Kontrollröntgen und sie können jetzt zu nähen. Danach wirkte die Sedierung wieder.
Diese hielt nur so kurz, dass ich wieder wach aus dem OP geschoben wurde.
Ein Eingriff unter Regionalanästhesie – das heißt: Nur ein bestimmter Körperbereich wird betäubt, während die betroffene Person wach bleibt oder leicht sediert wird – kann für viele Menschen eine belastende Erfahrung sein. Wenn die Sedierung (die gezielte medikamentöse Dämpfung des Bewusstseins) während einer Operation nachlässt, kann es zu einem Moment kommen, in dem Geräusche, Gespräche und sogar Schmerzen bewusst wahrgenommen werden – ein Erlebnis, das tief verunsichern kann.
In diesem Fall ruhte die Sedierung auf einem sehr kleinen, möglicherweise nicht vollständig stabilen Venenzugang. Als dieser nicht mehr zuverlässig funktionierte, war die Versorgung mit dem Beruhigungsmittel unterbrochen – ohne dass dies zunächst bemerkt wurde. Für die betroffene Person gab es in dieser Situation nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen; dass es ihr schließlich gelang, zeigt eine bemerkenswerte Geistesgegenwart in einem außerordentlich schwierigen Moment.
Wer vor einem Eingriff mit Regionalanästhesie oder Sedierung steht, kann sich im Vorfeld gezielt informieren und vorbereiten – das schafft mehr Sicherheit und erleichtert das Gespräch mit dem medizinischen Team.
Erlebnisse wie dieses können auch nach der Entlassung noch belasten – körperlich und seelisch. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und neutrale Beratung für Menschen, die nach einer medizinischen Behandlung Fragen haben oder Unterstützung suchen, erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei).
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Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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