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2024-1373

Schmerzen am Knie über Wochen nicht ernstgenommen von Arzt

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Fallbeschreibung:

Knieschmerzen ignoriert: Verzögerte Behandlung über 12 Wochen

Nach Verdrehung und Überbelastung des Knies, dieses konnte ich nur noch angewinkelt benutzen und das unter starken schmerzen, bin ich nach der Arbeit zum Arzt gegangen.
Behandelnden Chirurg sah sich das Knie an und begutachtet dieses. Daraufhin erfolgte ein Röntgen und ein sofortiger Termin zum Mrt ( Das war das einzig Postive an der ganzen Behandlung). Krankenschein für 2 Wochen.
Als vorübergehende Maßnahme Gehstützen, Schmerztabletten und ich soll Kühlen.
Nächster Termin: Befund Mrt nichts kaputt, bissel entzündet und gelenkverschleis, ich soll ihm mal vorführen wie ich ohne Krücken laufe.
Ging natürlich nicht wirklich Bein immer noch im fast 90 Grad Winkel, dick weiterhin schmerzen.
Seine Antwort darauf: ich soll mich mal nicht so anstellen mit meinen 33 Jahren, das kann ja garnicht so schlimm sein, für mich gibt es sowieso noch kein neues Knie. Soll doch beim nächsten Termin ordentlich hier reingelaufen kommen.
Nachdem ich 6 Wochen krank zuhause war und wieder ein Termin hatte, wurde ich nur schief angeschaut, sie laufen doch immernoch nicht besser, ich verpasse Ihnen jetzt eine Bandage. Meine Bitte um ein Physiotherapierezept wurde mit einer langen Predigt was das für Kosten für Ihn sind und das er nur bestimmte Anzahl an solchen Rezepten im Quartal ausstellen kann, mit zähneknirschen stelle er mir ein kleines Rezept dafür aus, gleich mit der Ansage das es danach nicht noch eins gibt.
Es war meine beste Entscheidung dies einzufordern. Der Physiotherapeut hat die Hände über seinen Kopf zusammen geschlagen, und nur noch mit dem Kopf geschüttelt wie man sich als Arzt so gegenüber hilfesuchenden Patienten verhalten kann. Er war der einzigste, der mir mein Knie wieder richtig geschoben hat, wäre diese Behandlung gleich erfolgt hätte ich nicht 12 Wochen leiden müssen.
Seit dem meide ich es mit meinen Knien zum Arzt zugehen.

Gut gelaufen:

Schneller Termin für das Mrt

Schlecht gelaufen:

Wie im obigen Text zu erkennen, fast alles.

Verbesserungsvorschläge:

Auch junge Patienten können schon schwere Leiden an Gelenken haben ( durch zuschnelles Wachstum, Leistungssport oder Sportunfälle) diese sollten sehr ernst genommen werden da wir unser ganzes Leben noch vor uns haben, vorallem Arbeitsmässig.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Anhaltende Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit nach einer Knieverletzung sind belastend – körperlich und emotional. Wenn das eigene Erleiden von Beschwerden im ärztlichen Gespräch nicht die erhoffte Resonanz findet, kann das zusätzlich zermürbend sein und das Vertrauen in die Versorgung erschüttern.

In solchen Situationen kann es vorkommen, dass trotz sichtbarer Beschwerden weiterführende Behandlungsschritte wie Physiotherapie (gezielte Bewegungstherapie durch Fachpersonal) zunächst nicht eingeleitet werden. Das Ergebnis eines bildgebenden Verfahrens wie eines MRT (Magnetresonanztomographie – ein Verfahren zur detaillierten Darstellung von Weichteilen und Gelenken) schließt dabei nicht automatisch alle behandlungsbedürftigen Ursachen aus: Gelenkfehlstellungen, muskuläre Dysbalancen oder funktionelle Blockaden lassen sich damit nicht immer vollständig erfassen.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer das Gefühl hat, mit seinen Beschwerden nicht ausreichend gehört zu werden, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.

  • Es ist möglich, konkret nach einem Physiotherapie-Rezept zu fragen – auch dann, wenn bildgebende Befunde unauffällig sind. Funktionelle Einschränkungen, also Bewegungseinschränkungen im Alltag, gelten als eigenständiger Behandlungsgrund. Eine mögliche Formulierung: „Ich komme im Alltag weiterhin kaum zurecht – wäre ein Physiotherapie-Rezept eine Option für mich?“
  • Wer das Gefühl hat, dass die beschriebenen Beschwerden und die sichtbaren Einschränkungen auseinanderfallen, kann eine zweite ärztliche Meinung einholen – zum Beispiel bei einer anderen orthopädischen oder chirurgischen Praxis. Das ist ein selbstverständliches Recht und kein Ausdruck von Misstrauen.
  • Es kann hilfreich sein, Beschwerden vor dem Arzttermin kurz schriftlich festzuhalten: Wann treten die Schmerzen auf, wie stark sind sie, was ist eingeschränkt? Konkrete Angaben erleichtern es dem medizinischen Personal, ein vollständiges Bild der Situation zu bekommen.
  • Wenn ein Termin als unzureichend erlebt wird, ist es möglich, einen zeitnahen Folgetermin einzufordern oder die Praxis auf eine Verschlechterung der Beschwerden ausdrücklich hinzuweisen – auch telefonisch oder schriftlich.

Worauf Sie achten können

  • Bestehen Schmerzen und sichtbare Einschränkungen trotz unauffälliger Bildgebung fort, ist eine weiterführende funktionelle Untersuchung – etwa durch Physiotherapeut:innen – eine mögliche nächste Option.
  • Ein Anspruch auf ein Physiotherapie-Rezept besteht unabhängig von internen Abrechnungsregelungen einer Praxis – bei medizinischer Notwendigkeit ist die Ausstellung grundsätzlich möglich.
  • Jüngeres Alter schließt ernsthafte Gelenk- oder Weichteilerkrankungen nicht aus – Beschwerden nach Sportunfällen, Überbelastung oder schnellem Wachstum können in jedem Lebensalter behandlungsbedürftig sein.
  • Bei anhaltendem Misstrauen gegenüber der eigenen Behandlung steht die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos zur Verfügung – sie berät zu Rechten, Behandlungsoptionen und nächsten Schritten.

Sie sind nicht allein

Erfahrungen wie diese können verunsichern – Unterstützung bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Weitere Informationen und Berichte aus der Praxis finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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