2024-1188
Trotz Bekannter Gallenproblematik als Burnout und Depressionspatient behandelt
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Arztpraxis 1 (gehörend zum MVZ einer großen Stadt) hat statt auf die Im Krankenhaus bestätigte Gallenproblematik mit starken Schmerzen diese Diagnose ignoriert und mich als Depressionspatientin abgetan, Arztpraxis 2 (auch MVZ einer großen Stadt) hat sich auf der Burnout- und Depressionsdiagnose vom vorherigen Arzt ausgeruht.
Mir wurde eine Spritze verabreicht, „um besser drauf zu sein“. Auf hartnäckiges Nachfragen wurde ich erst aufgeklärt, dass es sich um IMAP handelt – die Galle war nirgends Thema. 1 bis 2 Jahre Schmerzen und nun droht Jobverlust durch die Fehlbehandlung – letztere Praxis hat tatsächlich nachgefragt, wieso ich nicht zum Psychologen gehe als ich dort mit einer schweren Atemwegserkrankung vorstellig wurde …. Traumhaft
Wenn körperliche Beschwerden über einen langen Zeitraum nicht als solche erkannt oder ernst genommen werden, ist das für Betroffene eine außerordentlich belastende Erfahrung – körperlich wie auch emotional. Schmerzen, die anhalten, und das gleichzeitige Gefühl, nicht gehört zu werden, können Menschen an ihre Grenzen bringen.
In manchen Fällen kann es vorkommen, dass eine bereits bekannte körperliche Diagnose in der weiteren Behandlung nicht ausreichend berücksichtigt wird – zum Beispiel, wenn Symptome vorrangig einer psychischen Ursache zugeordnet werden, obwohl eine organische Grunderkrankung vorliegt oder bekannt ist. Dieses Phänomen wird in der Medizin als „Diagnoseanchoring“ bezeichnet: Einmal gestellte Diagnosen können das weitere Denken und Handeln stark beeinflussen, auch wenn neue oder abweichende Befunde vorliegen.
Wer selbst in einer ähnlichen Lage ist oder war, kann verschiedene Wege nutzen, um die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen, die sich in ihrer Versorgung nicht gut aufgehoben fühlen – auch bei Fragen zu Fehlbehandlung oder dem Umgang mit Diagnosen. Eigene Erfahrungen – positive wie negative – lassen sich außerdem auf mehr-patientensicherheit.de anonym melden und tragen dazu bei, das Gesundheitssystem für alle sicherer zu machen.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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