2024-239
Operation Knie – großes Stück vom Miniskus im Kniegelenk vergessen
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Hallo, 2021 wurde ich am Innenmeniskus linkes Bein operiert, wurde abgeschnitten und geglättet.
4 1/2 Std unter Narkose, eingeschlafen 7,30 Uhr , aufgewacht 11,55Uhr.
Dabei wurde ein Bohnen großes Stück vom Miniskus im Kniegelenk vergessen .
Im Befund wurde die OP dokumentiert mit dem „ rechten „ Kniegelenk, habe alles archiviert.
Anschließend in zwei Jahren ein Krankenhaus und zwei Orthopäden aufgesucht.
Beide Orthopäden und der Krankenhaus Arzt / die Krankenhaus Ärztin sind nicht auf das MRT eingegangen was ich denen per DVD vorgelegt habe .
Arzt / Ärztin im Krankenhaus 100 Ibos verschrieben.
Beide Orthopäden habe mir Einlagen verschrieben und Tabletten.
Erst mein Hausarzt / meine Hausärztin hat mich zu einem Orthopäden / einer Orthopädin der /die noch operiert.
Der Arzt / die Ärztin hat festgestellt, dass das Stückchen Miniskus das ganze Gelenk entzündet hat und die Kniescheibe auch noch auf dem Nerv drückte, die wurde um 10 mm gekürzt, das Stück Miniskus entfernt und das entzündete Gewebe abgesaugt, ich bin wieder ein zufriedener Mensch.
Apropo, alle drei Ärzte / Ärztinnen wollten mir ein neues Kniegelenk verkaufen, Gottseidank hab ich das Angebot nicht angenommen.
Heute bin ich dankbar einen so guten Hausarzt / eine so gute Hausärztin zu haben.
Eine Operation bringt Vertrauen und Erleichterung mit sich – und es ist besonders belastend, wenn Beschwerden danach nicht verschwinden, sondern bestehen bleiben oder sich verschlimmern. Solche Verläufe können verschiedene Ursachen haben; in diesem Fall zeigte sich erst nach längerer Zeit, dass ein kleines Gewebestück im Kniegelenk verblieben war und dort eine Entzündung ausgelöst hatte.
Hinzu kam eine fehlerhafte Dokumentation: Im Operationsbericht wurde das falsche Knie angegeben. Solche Dokumentationsfehler – also Unrichtigkeiten in der schriftlichen Aufzeichnung medizinischer Eingriffe – können die spätere Nachverfolgung und Behandlung erheblich erschweren. Bildgebende Befunde wie ein MRT (Magnetresonanztomographie, ein Schnittbildverfahren zur Darstellung von Weichteilen und Gelenken) wurden von mehreren nachbehandelnden Ärztinnen und Ärzten nicht ausgewertet. Erst eine erneute operative Untersuchung brachte Klarheit und schließlich Linderung.
Wenn Beschwerden nach einem Eingriff anhalten oder sich verändern, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv zur Klärung beizutragen.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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