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Falsches Nahtmaterial verwendet

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Fallbeschreibung:

Falsches Nahtmaterial: Komplikationen nach Hauteingriff

Die Fäden lösten sich nicht auf nach Eingriff durch Hautarzt.
Der Arzt tut so als wäre das ziemlich normal. Es gab schlimme Komplikationen und es sieht nicht normal aus. Man sollte so etwas nicht verwenden und die Fäden ziehen. Dürfte am Bein kein Problem sein. Jetzt habe ich Loch im Bein, das von innen heilen soll. Schlimm kann den ganzen Sommer nicht baden, soll auch kein Sport machen. Ich baue total ab. Kann nicht mal ein Gesundheitsbad nehmen.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Das man nicht gehandelt hat als ein Faden raus wuchs. Den hatte ein Kollege zwar entfernt. Sagte nur jetzt müsste der Körper es selber schaffen. Beim nächsten Mal wurde eine Salbe verschrieben, die es noch schlimmer macht. Dann beim 3 x wurde ein grosses tiefes Loch ins Bein gestanzt. Wundauflagen gibt es dort nicht. Musste es selber versorgen und es gab Blutungen ohne Ende.

Verbesserungsvorschläge:

Richtiges Nahtmaterial nehmen. Wundauflagen da haben und die Wunde professionell versorgen und davon ausgehen, dass es nach Monaten schon irgendwie wird, wenn es Komplikationen gibt. Assistenzarzt damit nicht allein lassen, sondern kontrollieren.

Weitere Infos:

Sicherlich hat man da etwas vertauscht oder ausprobiert. Er wollte auch den Hersteller nicht informieren. So eine Wundheilstörung mit verkapselten Fäden kann nicht normal und auch nicht, dass die Heilung so einer Hautwunde Monate dauert vielleicht sogar nie.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Operation oder ein kleinerer Eingriff soll ein Problem lösen – nicht neue schaffen. Wenn danach etwas nicht stimmt und die Beschwerden sich trotz mehrfacher Besuche verschlechtern statt verbessern, ist das belastend und zermürbend. Solche Verläufe können vorkommen, wenn zum Beispiel das verwendete Nahtmaterial (also die Fäden, mit denen eine Wunde verschlossen wird) nicht die gewünschte Wirkung zeigt oder wenn Komplikationen nicht frühzeitig erkannt und behandelt werden.

In diesem Fall lösten sich die Nähte nicht wie erwartet auf, es entstanden Entzündungsreaktionen, und die Wundversorgung erwies sich über einen langen Zeitraum als unzureichend. Solche Verläufe sind nicht selbstverständlich – und es ist verständlich, wenn Betroffene das als schwerwiegend empfinden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer das Gefühl hat, dass eine Wunde sich nicht wie erwartet entwickelt, hat verschiedene Möglichkeiten, aktiv zu werden.

  • Eine zweite Meinung einholen: Bei anhaltenden oder sich verschlechternden Beschwerden nach einem Eingriff ist es möglich, eine andere Praxis – zum Beispiel eine chirurgische oder eine Praxis mit Spezialisierung auf Wundversorgung – um eine Einschätzung zu bitten. Das ist kein Zeichen von Misstrauen, sondern eine sinnvolle Möglichkeit zur Absicherung.
  • Konkret nach dem Nahtmaterial fragen: Es ist möglich, direkt zu fragen: „Was für ein Nahtmaterial wurde verwendet, und ist es für diese Körperstelle geeignet?“ oder „Ist dieses Material abbaubar, und wie lange dauert das normalerweise?“ Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, solche Fragen zu beantworten.
  • Den Heilungsverlauf dokumentieren: Fotos der Wunde mit Datum können helfen, Veränderungen sichtbar zu machen – und sind bei einem Wechsel der behandelnden Person hilfreich, damit diese sich schnell ein Bild machen kann.
  • Professionelle Wundversorgung einfordern oder anderweitig suchen: Spezialisierte Wundversorgung (zum Beispiel durch Pflegefachkräfte mit Wundmanagement-Ausbildung oder in einer Wundambulanz) ist eine Option, wenn die bisherige Versorgung unzureichend erscheint. Es ist möglich, die behandelnde Person direkt darauf anzusprechen: „Ich würde gerne eine spezialisierte Wundversorgung in Anspruch nehmen – können Sie mich überweisen?“

Worauf Sie achten können

  • Zeichen einer Wundheilungsstörung – wie Rötung, Schwellung, austretende Fäden, anhaltende Schmerzen oder ein sich vergrößerndes Loch – können ein Anlass sein, zeitnah ärztliche Hilfe zu suchen oder eine zweite Meinung einzuholen.
  • Es ist möglich, nach jedem Eingriff zu fragen, welches Nahtmaterial verwendet wurde und was zu erwarten ist – also wie die Wunde in den nächsten Tagen aussehen sollte und wann ein Kontrolltermin sinnvoll ist.
  • Wenn eine verschriebene Behandlung (zum Beispiel eine Salbe) die Beschwerden zu verstärken scheint, ist es möglich, das anzusprechen und um eine Überprüfung der Behandlung zu bitten.
  • Unerwünschte Ereignisse nach Eingriffen können auf dem Portal mehr-patientensicherheit.de anonym gemeldet werden – das hilft dabei, solche Fälle sichtbar zu machen und die Versorgung für alle zu verbessern.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Geschlecht: weiblich

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