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2024-140

Sehr gute Erfahrungen mit Revisions-OP Hüft-TEP

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Fallbeschreibung:

Hüft-TEP Revision: Erfahrungsbericht nach Pfannenlockerung

Im Klinik A wurde mir Ende 2023 eine neue Hüftpfanne eingesetzt. Mit ärztlicher Behandlung war ich sehr zufrieden.

Vor 7 Jahren wurde mir in anderem Krankenhaus eine Hüft-TEP eingesetzt.
Mein Orthopäde diagnostizierte nach langem Suchen eine Lockerung der Hüftpfanne.

Im Klinik B wollten die Ärzte nicht an eine Revisions-OP denken und befürworteten die Suche nach einem alternativen Krankenhaus.

Gut gelaufen:

Die OP ist besonders gut gelaufen.

Schlecht gelaufen:

Die Krankenpfleger*innen waren immer unter großem Zeitdruck.

Verbesserungsvorschläge:

Fachkräftemangel und Krankenstand sind schwer beeinflussbar.

Weitere Infos:

Verpflegung war gut, Parkplatzgebühren sehr hoch.

Präventionsmaßnahmen:

Was hier gut gelaufen ist

Eine Hüftprothesenlockerung zu erkennen und die richtige Behandlung zu finden, kann ein langer und kräftezehrender Weg sein. In diesem Fall hat eine ältere Patientin durch Ausdauer und die Suche nach dem passenden Behandlungsort eine erfolgreiche Revisionsoperation erreicht – also eine Operation, bei der eine zuvor eingesetzte Hüftprothese erneuert oder korrigiert wird.

Was in diesem Fall besonders gut funktioniert hat: Der niedergelassene Orthopäde hielt trotz einer schwierigen Diagnosesuche an der Abklärung fest und konnte die Lockerung der Hüftpfanne schließlich erkennen. Als eine Klinik keine geeignete Behandlungsoption anbieten konnte, wurde aktiv auf die Suche nach einem anderen Haus gegangen – mit Erfolg. In der behandelnden Klinik verlief die Revisionsoperation aus Sicht der Patientin sehr gut, und sie war mit der ärztlichen Versorgung sehr zufrieden.

Wie Sie ähnlich gute Bedingungen aktiv herbeiführen können

  • Bei anhaltenden Beschwerden nach einer Prothesenversorgung ist es möglich, gezielt nach Kliniken oder Zentren zu suchen, die auf Revisionsoperationen spezialisiert sind. Solche Einrichtungen verfügen oft über besondere Erfahrung mit komplexen Eingriffen.
  • Wenn eine Klinik einen bestimmten Eingriff nicht anbieten möchte oder kann, ist eine Zweitmeinung – also das Einholen einer weiteren ärztlichen Einschätzung – jederzeit möglich. Ein Formulierungsbeispiel: „Ich würde gerne eine zweite fachärztliche Meinung zu meiner Situation einholen – können Sie mir eine Empfehlung geben?“
  • Alle relevanten Unterlagen zu einer früheren Operation – etwa Operationsberichte, Implantatpässe oder Röntgenbilder – lassen sich beim behandelnden Arzt oder der früheren Klinik anfordern und zur nächsten Vorstellung mitbringen. Das kann die Diagnostik erheblich erleichtern.
  • Auch Beschwerden, die schleichend zunehmen oder schwer zuzuordnen sind, ist es möglich, systematisch zu dokumentieren – zum Beispiel als kurze Notizen mit Datum, Art des Schmerzes und auslösenden Situationen. Das unterstützt die behandelnden Ärztinnen und Ärzte bei der Einschätzung.

Daran erkennen Sie gute Versorgung

  • Ihre Beschwerden werden ernst genommen und sorgfältig abgeklärt – auch wenn die Ursache nicht sofort erkennbar ist.
  • Wenn eine Klinik für Ihren Fall nicht die geeignete Anlaufstelle ist, wird Ihnen aktiv geholfen, eine passende Einrichtung zu finden.
  • Vor einer Operation werden Ihnen Ablauf, Risiken und Alternativen verständlich erklärt, und Ihre Fragen werden beantwortet.
  • Sie fühlen sich als Person wahrgenommen – nicht nur als Befund.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Positive Erlebnisse in der Gesundheitsversorgung sind genauso wertvoll wie Hinweise auf Verbesserungsbedarf – sie zeigen, was gut funktioniert und wie gute Versorgung aussehen kann. Wenn Sie eigene Erfahrungen teilen möchten, ist das auf mehr-patientensicherheit.de jederzeit anonym möglich.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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