2026-054
Vorsätzliche Körperverletzung beim Frauenarzt
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Beim Frauenarzt vorsätzliche Körperverletzung. Beim Wechsel zum Frauenarzt, da behandelnde Frauenaerztin in dem Ruhestand. Bestehender Gebärmutterprollaps. Der neue Frauenarzt gab zur Kenntnis, dass er diesen Wechsel des Ringes nicht gern macht(verdient daran nichts) hat mir dann anschließend Luft in die Vagina gepresst. Resultat: Entzündung, später Hysterektomie. Beschwerde bei der zuständigen Ärztekammer erfolglos . Erkenntnis für mich, Aerzte haben Narrenfreiheit, werden uebergriffig!
Eine gynäkologische Untersuchung ist eine körperlich wie persönlich sehr intime Situation – und das Vertrauen in die behandelnde Person spielt dabei eine besondere Rolle. Wenn das Vertrauen in dieser Situation erschüttert wird oder wenn Patientinnen das Gefühl haben, dass eine Behandlungshandlung ohne ihre Zustimmung oder gegen ihr Wohlbefinden erfolgt ist, kann das tiefgreifende körperliche und seelische Folgen haben.
In manchen Fällen berichten Patientinnen von Handlungen, die sie als übergriffig erleben, und von anschließenden gesundheitlichen Komplikationen. Solche Erlebnisse sind belastend – körperlich, emotional und in dem Erleben, mit einer Beschwerde nicht gehört zu werden.
Wer sich in einer gynäkologischen Behandlungssituation unwohl fühlt oder Zweifel hat, ob eine Maßnahme erklärt und zugestimmt wurde, kann auf verschiedene Wege zurückgreifen.
Wenn Sie eine belastende Erfahrung in der medizinischen Versorgung gemacht haben, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose, vertrauliche Beratung an – auch zu rechtlichen Möglichkeiten. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrung anonym melden und so dazu beitragen, dass andere Patientinnen und Patienten besser geschützt werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Nach dem Einsetzen einer Zahnbrücke traten schwere Beschwerden auf. Ein CIRS-Fall über Zahnzement, ungeklärte Symptome und Beweissicherung.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie Lyme-Borreliose als Nierenbeckenentzündung fehlgedeutet wurde – mit unnötigen Untersuchungen und belastenden Folgen für den Patienten.
Fall lesen →Eine Patientin mit Herzschrittmacher erhielt trotz Hinweis vier Ultraschall-Narbenbehandlungen. Was dieser CIRS-Fall für die Patientensicherheit bedeutet.
Fall lesen →Nach einer schweren Sehnenoperation fehlten körperliche Untersuchung und Reha-Plan. Ein CIRS-Fall zeigt, wie wichtig strukturierte Nachsorge ist.
Fall lesen →Nach einer Handoperation blieb CRPS (Morbus Sudeck) wochenlang unerkannt. Ein CIRS-Fall über verzögerte Diagnose und die Folgen für Betroffene.
Fall lesen →Nach inverser Schulterprothese wurde in der Reha zu früh mit 10 kg trainiert. Starke Schmerzen blieben ungehört. Ein wichtiger Fall für Patientensicherheit.
Fall lesen →Eine Typ-1-Diabetikerin berichtet von unkontrolliertem Blutzucker über 300 mg/dl im Krankenhaus. Was tun, wenn Patienten nicht gehört werden?
Fall lesen →Nach Röntgenbestrahlung gegen Fersensporn entwickelte ein Patient Hammerzehen und starke Krämpfe. Wie fehlende Kommunikation Vertrauen zerstört.
Fall lesen →Eine ältere Frau stirbt zwei Wochen nach einem Sturz. Verzögerte Diagnose, unbehandelte Entzündung – was lief schief? Ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →Ergotherapie-Praxis lehnt Langzeitpatienten ab – Schlaganfall-Betroffene stehen ohne Versorgung da. Was Patienten jetzt tun können.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team