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2026-078

Mehrfach Therapie-Ausfälle

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Fallbeschreibung:

Therapieausfälle in der Reha: Patientensicherheit gefährdet

Leider fielen in der Reha so viele Therapie Einheiten aus, dass ich besser zuhause geblieben und meine ambulanten Termine weiterverfolgt hätte. Kaum Physio. Schwimmbad geschlossen, dann für die Kurse geöffnet und schließlich doch wieder geschlossen. Bezugstherapeutin im Urlaub, Vertretung krank, in 6 Wochen nur 2 Einzelgespräche (in der Psychosomatik).
Speisesaal mit der Lautstärke eines Hauptbahnhofs, keine Elemente zur Lärmreduzierung.
Covid Patienten ohne Maske am gemeinsamen Tisch.
Außerdem durfte mir spontan kein Kühlgel für den verstauchten Knöchel gegeben werden, weil dafür ein Arzt hätte kommen müssen (Wochenende, abends…). Alternativ bekam ich einen Verband mit Pflanzenextrakten, der mir leider nicht geholfen hat.

Gut gelaufen:

Das Essen war gut.

Schlecht gelaufen:

Siehe oben.

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine stationäre Rehabilitation ist oft mit großen Erwartungen verbunden – und mit dem Vertrauen darauf, dass die vereinbarten Leistungen tatsächlich stattfinden. Es kann sehr belastend sein, wenn Therapieeinheiten wiederholt ausfallen, wichtige Bezugspersonen nicht verfügbar sind und die Umgebungsbedingungen die Erholung zusätzlich erschweren.

In Rehaeinrichtungen können organisatorische Engpässe – etwa durch Personalausfall, technische Probleme oder Hygienemaßnahmen – dazu führen, dass das geplante Therapieprogramm nicht vollständig umgesetzt wird. Hinzu kommen Situationen, in denen außerhalb der regulären Dienstzeiten nur eingeschränkte medizinische Versorgung verfügbar ist.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine stationäre Reha antritt, kann vorab und während des Aufenthalts verschiedene Möglichkeiten nutzen, um die eigene Versorgung aktiv im Blick zu behalten.

  • Therapieplan schriftlich anfordern: Zu Beginn der Reha ist es möglich, sich den individuellen Therapieplan aushändigen zu lassen. So lässt sich nachverfolgen, welche Leistungen vereinbart wurden – und bei Ausfällen gezielt nachfragen, ob Ersatztermine angeboten werden können.
  • Ausfälle dokumentieren und ansprechen: Häufen sich Therapieausfälle, kann es helfen, diese mit Datum festzuhalten und das Gespräch mit der ärztlichen Leitung oder dem Sozialdienst zu suchen. Eine mögliche Formulierung: „Ich habe bemerkt, dass in den letzten zwei Wochen mehrere Therapieeinheiten ausgefallen sind – welche Möglichkeiten gibt es, diese nachzuholen?“
  • Kostenträger einbeziehen: Wenn wesentliche Leistungen dauerhaft nicht erbracht werden, ist es möglich, den zuständigen Kostenträger – etwa die Deutsche Rentenversicherung oder die Krankenkasse – zu informieren. Diese haben ein Interesse daran, dass die bewilligten Leistungen auch tatsächlich stattfinden.
  • Beschwerdemöglichkeiten kennen: Die meisten Rehaeinrichtungen haben eine interne Beschwerdestelle oder ein Patientenfürsprecher-Angebot. Auch während des Aufenthalts kann eine Rückmeldung an diese Stellen hilfreich sein – nicht nur im Nachhinein.

Worauf Sie achten können

  • Liegt zu Beginn der Reha ein schriftlicher Therapieplan vor, der konkrete Einheiten und Häufigkeiten benennt?
  • Ist klar, an wen man sich bei Therapieausfällen oder organisatorischen Problemen wenden kann – auch am Wochenende?
  • Gibt es eine Vertretungsregelung, wenn die zuständige Therapeutin oder der zuständige Therapeut ausfällt – gerade in psychosomatischen Einrichtungen, wo Kontinuität besonders wichtig ist?
  • Sind Hygieneregeln in der Einrichtung klar kommuniziert und erkennbar umgesetzt – etwa beim gemeinsamen Speisen?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Rehaeinrichtung, stationär
Geschlecht: weiblich

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