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2024-231

Knie durch Physiotherapie verletzt

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Fallbeschreibung:

Knieverletzung nach Hüft-OP: Risiken in der Physiotherapie

Habe eine neue Hüfte bekommen. Alles gut gelaufen super Wundheilung fast ohne viel Medikamente. Aber leider war das Bein zu kurz. In der Reha war es sehr schmutzig, das Personal aber sehr nett. Bei der anschließenden Physiotherapie wurde dann mit Wucht auch noch mein Knie kaputt gemacht.
Konnte ich leider nicht beweisen.

Gut gelaufen:

Der Hausarzt gibt sich sehr viel Mühe.

Schlecht gelaufen:

Schlecht ist, dass ich mit dem zu kurzen Bein auch auf den Folgekosten sitzen bleibe. Schuhe, Einlagen u.s.w.

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Operation wie der Einbau einer künstlichen Hüfte ist ein großer Eingriff – und es ist belastend, wenn im weiteren Verlauf neue Beschwerden auftreten oder unerwartete Folgekosten entstehen. Solche Erfahrungen können das Vertrauen in die Versorgung erschüttern und hinterlassen oft das Gefühl, mit den Konsequenzen allein gelassen zu werden.

Nach größeren orthopädischen Eingriffen – also Operationen an Knochen und Gelenken – kann es vorkommen, dass die operierten Beine im Ergebnis unterschiedlich lang sind. Das kann zu Beschwerden führen und Hilfsmittel wie angepasste Schuheinlagen notwendig machen. Für diese Folgekosten gibt es in bestimmten Fällen Unterstützungsmöglichkeiten. Außerdem können Komplikationen, die im Rahmen der Physiotherapie (Bewegungstherapie zur Wiederherstellung der Funktion) auftreten, schwer nachzuweisen sein – das macht die Situation für Betroffene besonders schwierig.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt einige Möglichkeiten, die eigene Situation besser einschätzen und im Bedarfsfall aktiv werden zu können.

  • Bei Verdacht auf eine Beinlängendifferenz (unterschiedlich lange Beine nach einer Operation) ist es möglich, das operierende Krankenhaus direkt darauf anzusprechen und eine Messung zu veranlassen. Ein möglicher Einstieg: „Ich habe das Gefühl, dass meine Beine nach der Operation unterschiedlich lang sind – kann das überprüft werden?“
  • Hilfsmittel wie orthopädische Einlagen oder angepasstes Schuhwerk können über die Krankenkasse beantragt werden, wenn sie medizinisch notwendig sind. Der Hausarzt oder ein Orthopäde kann dabei die erforderliche Verordnung ausstellen.
  • Wenn während der Physiotherapie etwas Ungewöhnliches passiert – zum Beispiel ein plötzlicher Schmerz – ist es möglich, das unmittelbar zu dokumentieren: Datum, Uhrzeit, genaue Situation und beteiligte Personen notieren. Je früher solche Aufzeichnungen gemacht werden, desto hilfreicher sind sie, falls später Fragen entstehen.
  • Bei Beschwerden über die Behandlung in einer Einrichtung ist es möglich, die Patientenfürsprecherin oder den Patientenfürsprecher der Einrichtung zu kontaktieren – das sind unabhängige Ansprechpersonen, die Betroffenen kostenfrei zur Seite stehen.

Worauf Sie achten können

  • Kostenübernahme für Hilfsmittel klären: Die Krankenkasse kann bei medizinisch begründetem Bedarf Einlagen, Schuhzurichtungen oder andere Hilfsmittel übernehmen – eine ärztliche Verordnung ist dafür in der Regel notwendig.
  • Zweitmeinung einholen: Bei Unsicherheiten über ein Operationsergebnis ist es möglich, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen – das ist ein gesetzlich verankertes Recht.
  • Unabhängige Beratung nutzen: Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose Beratung zu medizinischen, rechtlichen und finanziellen Fragen rund um die Gesundheitsversorgung an.
  • Eigene Unterlagen aufbewahren: Arztbriefe, Entlassungsberichte und Befunde sammeln und sicher aufbewahren – sie können bei späteren Fragen oder Anträgen wichtig sein.

Sie sind nicht allein

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät kostenlos und vertraulich – telefonisch, online oder vor Ort. Auf mehr-patientensicherheit.de finden Sie weitere Informationen und Erfahrungsberichte aus ähnlichen Situationen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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