2024-170
Geburt von Beckenendlage Kind
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Ich bin mit meinem Mann ins Krankenhaus gefahren nachdem meine Fruchtblase am Abend Zuhause geplatzt ist.
Die Aufnahme im KH war ohne Problem die Schwestern und Hebammen sehr nett.
Ich habe ein Bett im Kreißsaal bekommen und mein Mann eine Untersuchungsliege auf dem wir die nach verbracht haben. Ich hatte kaum Wehen.
Am nächsten morgen kam der Oberarzt hat mich untersucht und sehr viel Stress gemacht, dass das Kind am besten jetzt geholt werden soll.
Die Hebammen waren da andere Meinung und gaben uns noch bis zum Mittag Zeit. Sie haben viel versucht das die Geburt voran geht leider hat dies nicht genützt und es wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt.
Nach 3 Tagen im Krankenhaus bin ich den Oberarzt auf der Station begegnet und seine Reaktion war zum Glück haben wir den Kaiserschnitt gemacht, Sie hätten die Geburt ja gar nicht geschafft und so ist alles gut geworden. Und er ist weiter gegangen.
Ich fande es sowas von unpassend und frech mir zu unterstellen das ich die Geburt nicht geschafft hätte obwohl ich es nicht einmal versuchen könnte.
Diess Aussage hat mich so sehr verletzt und auch der Umgang mit mir von ihm während der Geburt das ich im Nachhinein sehr große Selbstzweifel hatte und das Gefühl das ich total versagt habe.
Eine Geburt ist ein tief persönliches Erlebnis – körperlich wie emotional. Wenn Betroffene im Nachhinein das Gefühl haben, dass ihnen gegenüber in einer verletzlichen Situation unangemessen oder abwertend gesprochen wurde, kann das schwere Spuren hinterlassen. Solche Erlebnisse können das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung erschüttern und – wie in diesem Fall – zu anhaltenden Selbstzweifeln führen, obwohl die betroffene Person nichts falsch gemacht hat.
Kommunikation im klinischen Alltag (also das, was Fachpersonal sagt und wie es das sagt) hat nachweislich Einfluss auf das Wohlbefinden von Patient:innen – besonders rund um Geburt und Wochenbett. Aussagen, die als abwertend erlebt werden, gehören zu den häufig gemeldeten Belastungen in der geburtshilflichen Versorgung.
Wer eine ähnliche Situation erlebt, kann verschiedene Wege nutzen, um sich Gehör zu verschaffen und Unterstützung zu finden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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