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2026-068

Plazentaablösung unter Geburt

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Fallbeschreibung:

Nach mehreren Stunden in den Wehen war der Muttermund noch nicht weit genug. Schwangerschaft war unkompliziert. Nach erfolgreicher PDA waren die Schmerzen besser aber die Geburt ging nicht ausreichend vorwärts. Von einem Moment hatte ich furchtbare Schmerzen und totale Panik und habe meinen Mann angeschrien: hier stimmt was nicht. Die Hebammen haben sofort Alarm geschlagen und es kamen umgehend mehrere Ärzte hinzu. Nach einem Ultraschall war klar: plötzliche und vollständige Plazentaablösung. Lebensgefahr für mich und mein Kind. Innerhalb kürzester Zeit war ich im Op und mein Baby und ich wurden gerettet.

Gut gelaufen:

Es wurde sofort gehandelt, die Notfallmechanismen sind angesprungen, die Ärzte waren zwar sehr eilig aber doch ruhig in ihrem Tun. Der Anästhesist war Immer an meiner Schulter und hat die ganze Zeit mit mir geredet, mein Mann wurde ebenfalls betreut. Ich hatte zwar Angst fühlte mich aber auch gerettet. Als ich aus der Narkose aufwachte hatte ich direkt mein Baby auf mir, so dass ich nicht nach meinem Kind fragen musste. Mein Mann war immer da wenn ich aufgewacht bin und hatte das Kind bei sich. Das war sehr beruhigend. Betreuung nach der Geburt war gut und n Ein paar Wochen danach gab es zusätzlich ein Traumagespräch.

Schlecht gelaufen:

Das einzige was bei mir schlecht lief, war Tag 2 nach der Geburt. Ich war mit meinem Baby allein im Zimmer spät abends und auf einmal traf mich der Schock und die Hormonflut und ich hatte einen extremen Heulanfall, war kurz davor hysterisch zu werden. Ich habe es dann geschafft mich selbst zu beruhigen. Warum. Ich nicht nach Hilfe geklingelt habe weiß ich bis heute nicht. Vllt Wenn mich jemand vorgewarnt hätte dass sowas passieren kann und was ich dann machen kann wäre es einfacher gewesen.

Verbesserungsvorschläge:

Siehe Oben

Weitere Infos:

Das Traumagespräch mit Partner (!) fand ich sehr hilfreich und auch zu wissen dass es hierfür in der Klinik psychologische Sprechstunden gibt für solche Fälle wenn man das braucht, ohne lange Suche nach Therapieart und-platz war sehr beruhigend

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Kreißsaal
Geschlecht: weiblich

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