2024-059
Falscher Befund – Metastasen in der Lunge übersehen
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Nach einem Nierenkrebsrezitiv musste ich vierteljährlich zum CT Thorax, um die Metastase in der Lunge zu beobachten. Die wurde in zwei CT Berichten als nicht mehr vorhanden beschrieben, obwohl sie bei Nachkontrolle noch genauso da war.
Eine Krebserkrankung erfordert regelmäßige Verlaufskontrollen – das ist belastend, und gleichzeitig ist das Vertrauen in die Genauigkeit dieser Untersuchungen existenziell wichtig. In dem beschriebenen Fall wurde eine Lungenmetastase (eine Tochtergeschwulst in der Lunge, die sich aus dem ursprünglichen Nierenkrebs gebildet hatte) in zwei aufeinanderfolgenden Befundberichten fälschlicherweise als nicht mehr vorhanden eingetragen – obwohl sie bei späteren Kontrollen noch nachweisbar war. Die behandelnden Ärzte übernahmen diese Angaben in ihre eigenen Berichte, sodass sich der Fehler in der gesamten Behandlungsdokumentation fortsetzte.
Solche Situationen können entstehen, wenn diagnostische Einrichtungen unter hohem Zeitdruck arbeiten und Befunde – trotz aller Sorgfalt – nicht mit der nötigen Tiefe bewertet werden können. Ein einzelner fehlerhafter Befund kann so unbemerkt die Grundlage für weitere Behandlungsentscheidungen bilden.
Wer sich selbst aktiv in die Begleitung der eigenen Verlaufskontrollen einbringen möchte, findet hier einige Möglichkeiten:
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Falsche Medikamentendosis, falsche Sozialanamnese: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Fehler im Arztbrief die weitere Behandlung gefährden können.
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Die Betriebskrankenkassen:
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