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2025-377

Geldverschwendung Reha

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Fallbeschreibung:

ich war 3 Wochen in Reha. Der Beginn war ein Donnerstag und da wurde kurze Aufnahme gemacht. Freitag hatte ich ein Gespräch mit einer Therapeutin welche sehr gut war, das Gespräch dauerte ca. 2 Stunden und war das beste an der ganzen Reha. Leider hatte die Frau keine Unterlagen von mir, ich hätte Wochen vorher präzise die vielen Seiten des Fragebogens ausgefüllt. Dieser Fragebogen war nicht aufzufinden. Also musste ich alles noch mal erzählen. Dann sagte sie mir dass sie gar nicht meine Therapeutin ist. Echt jetzt? Warum erzähle ich alles? Sie versicherte mir das sie einen Bericht schreiben würde für meine Therapeutin. Danach musste ich zur Kollegin, sie hatte auch keine Unterlagen von mir und wollte in der kurzen Zeit wissen wann ich welche OP’s hatte. Ich hatte alles in die Fragebögen geschrieben, ich habe es nicht mehr im Kopf. Ich habe ihr gesagt wie schlecht es mir geht, fühlte mich aber nicht ernst genommen. So, das war der Freitag, dann ist ja bis Montag nichts mehr passiert. Ich habe meinen Therapieplan bekommen, ich habe sie alle aufgehoben falls sie diese haben möchten. Es gab 30min.Therapie in der Woche, diese war Donnerstag, also hatte ich 2 mal 30 min. in der Zeit in der ich da war. Danke dafür. Meine Therapeutin hatte beim ersten Treffen keine Ahnung warum ich da war, weil sie die Unterlagen nicht hatte und den Bericht von dem Aufnahmegespräch nicht gelesen hatte. Es war umsonst, beide Male hat mir nichts gebracht. Mir geht’s wirklich sehr schlecht und ich hatte alle Hoffnungen auf die Reha gelegt. Ich hätte mir das sparen können. Ich bekam keine Kunsttherapie, keine, Musiktherapie, beides hätte mir sehr gut getan. Ich hatte 1 mal für 20 min. Atemtherapie, die wirklich sehr gut war und mir geholfen hätte. Es gäbe keine Plätze in den 3 Therapien für mich. Immerhin 2 mal Ergotherapie, mir ging es sehr schlecht in der Reha und geht es mir immernoch. Ich habe auch mehrere Unverträglichkeiten beim Essen welche ich angegeben hatte, wollte gerne mit einer Ernährungsberatung sprechen. Kein Platz frei, ich konnte kurz vor meiner Abreise hin, hat mir nichts mehr gebracht. Das Essen war wirklich nicht lecker außerdem wurde mir Geflügel gebracht obwohl auf dem Zettel stand, dass ich Geflügel nicht essen darf. Ich hatte also insgesamt 10 Tage Vorträge und ab und zu Gruppen, 1 Gruppe war Gruppentherapie, war OK. Die anderen waren sinnbefreit, schlimmer als in der Schule. In der dritten Woche bin ich ja schon Mittwoch abgereist so waren Montag und Dienstag Abschlussgespräche. Das Geld für diese Reha hätten sie sich sparen können. Ehrlich ich bin mehr als enttäuscht und weiß nicht wie es weiter gehen soll. Man findet keinen ambulanten Therapeuten. Das war die schlimmste Reha. Ich würde ja in eine Klinik gehen, aber ich bin hochsensible, bin sehr empfindlich bei Geräuschen, Gerüchen, Licht. Ich kann mir kein Zimmer mit jemanden teilen. Außerdem lebe ich alleine. Der Abschlussbericht war übrigens auch ein Witz. Davon stimmt wenn es hoch kommt die Hälfte.

Gut gelaufen:

Das Aufnahme Gespräch, leider hatte ich nichts davon.

Schlecht gelaufen:

Alles was ich oben geschrieben habe, es sind auch ständig Therapien ausgefallen. Das habe ich von mehreren Patienten gehört.

Verbesserungsvorschläge:

Es ist nicht gut wenn man Donnerstag ankommt und Mittwoch wieder fährt. Die Anreise sollte Montag oder spätestens Dienstag sein.

Weitere Infos:

Schicken sie niemanden mehr in diese Reha.

Infos zum Fall:

Perspektive: keine Angabe
Alter: 50-69 Jahre
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

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