2025-288
Facialisparese
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Ambulante Versorgung einer Facialisparese im Krankenhaus:
– Ergebnisse nicht durchgeführter Untersuchung im Arztbrief
– 3fach zu hohe Dosierung eines Medikaments
– Physiotherapie-Anweisungen inadequat
Eine Facialisparese – die plötzliche Lähmung von Gesichtsmuskeln auf einer Seite – ist eine belastende Diagnose, die rasches Handeln erfordert. In solchen Situationen werden viele Informationen in kurzer Zeit vermittelt, was sowohl für Betroffene als auch für das medizinische Personal eine Herausforderung darstellt.
In diesem Fall enthielt der Arztbrief die Dokumentation einer Untersuchung – einer Lumbalpunktion (Entnahme von Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal) –, die von der Patientin ausdrücklich abgelehnt worden war und daher nicht stattgefunden hatte. Gleichzeitig war das ausgestellte Rezept für Prednisolon – ein entzündungshemmendes Medikament, das bei der Facialisparese eingesetzt wird – mit einer dreimal so hohen Dosis ausgestellt wie in der medizinischen Leitlinie vorgesehen. Hinzu kam, dass die angeordneten Übungen zur Physiotherapie auf einem nicht lesbaren Zettel ausgehändigt wurden, ergänzt durch den Hinweis, eigenständig Videos im Internet zu suchen.
Wer sich mit einigen konkreten Schritten vorbereitet, kann dazu beitragen, solche Unstimmigkeiten frühzeitig zu erkennen oder anzusprechen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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