2024-1099
Mobbing von dem Arzt wegen Übergewicht
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Sehr geehrte Damen und Herren, vor letzte Woche war ich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst, aufgrund eines allergischen Ausschlags.
Eine Angehörige hat mich begleitet, war auch bei dem Gespräch und Behandlung im Arztzimmer mit dabei gewesen. Der Arzt/ Die Ärztin, der/ die mich behandelt hat, kam bereits vor der Untersuchung vom Rauchen und hat sich nicht die Hände gewaschen und auch nicht desinfiziert.
Als er/ sie meinen Oberkörper untersucht hat, hat er/ sie mich ohne Handschuhe angefasst. Danach hat er/ sie mich befragt, was ich für Allergien hätte, ob ich in letzter Zeit etwas neues genommen habe zum Waschen usw. oder Lebensmittel. Ich habe ihm/ ihr erzählt, dass ich zurzeit Abnehm-Shakes zu mir nehme.
Meine Begleitung sagte dann wortwörtlich, ja sie hat einen Abnehmwahn seitdem sie krank war. Daraufhin hat er/ sie laut stark zu meiner Begleitung gesagt, ja sie muss auch abnehmen. Gucken sie sich sie doch mal an wie fett sie ist. Mit Anfang 50 kann die nicht mehr laufen. Ich soll mir mal Gedanken machen ein Magenband einsetzen zu lassen.
Wieviel ich am Tag fressen würde? Ich habe dann mich ihm gegenüber rechtfertigen müssen, wieso ich dieses Gewicht habe. Dass ich vor einigen Jahren eine Darm Operation hatte, danach Morbus Cron Patientin war. Ich eine Langzeit Therapie mit Kortison über Jahre hin weg einnehmen musste.
Ich fühle mich als Mensch von dieser Person verbal, psychisch sehr gedemütigt! Bitte hier höflichst zu handeln.
Ein Arztbesuch kann ohnehin belastend sein – wenn dann verletzende Äußerungen hinzukommen, ist das eine tiefe zusätzliche Zumutung. Erfahrungen wie die hier geschilderte – abwertende Kommentare über das Körpergewicht einer Patientin, geäußert in Anwesenheit einer Begleitperson – sind leider keine Einzelfälle und können das Vertrauen in medizinische Versorgung dauerhaft erschüttern.
In diesem Fall traten zwei voneinander unabhängige Probleme auf: zum einen das Verhalten der behandelnden Person gegenüber der Patientin, zum anderen das Ausbleiben grundlegender Hygienemaßnahmen (Händewaschen und -desinfektion vor der Untersuchung, Verzicht auf Handschuhe). Beide Aspekte sind relevant für die Patientensicherheit – der eine im körperlichen, der andere im psychischen Sinne.
Wer in einer vergleichbaren Situation ist oder war, kann verschiedene Wege nutzen, um für sich selbst zu handeln oder Gehör zu finden.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, neutrale Beratung für Menschen, die nach einem Behandlungserlebnis Orientierung suchen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie eigene Erfahrungen anonym melden und so dazu beitragen, dass ähnliche Situationen erkannt und verbessert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Erfahrungsbericht über emotionalen Machtmissbrauch in der Psychotherapie und das Versagen von Unterstützungssystemen. Was Betroffene brauchen.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Machtmissbrauch in der Psychotherapie bleibt oft ohne wirksame Schutzinstanz. Was Betroffene erleben und was sich ändern muss.
Fall lesen →Eine stillende Mutter mit Baby erlebte in einer Therapieeinrichtung Schlafentzug, fehlende Versorgung und mangelnde Aufklärung. Ein CIRS-Fall über Patientensicherheit.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team