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2025-249

Bei der Essensausgabe vergessen

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Fallbeschreibung:

Dehydrierung im Krankenhaus: Mahlzeit vergessen bei Risikopatient

Nachdem mein Mittagessen vergessen wurde, fragte ich beim Personal höflich nach und bekam zur Antwort „sie bekommen ja doch nur Tee und Zwieback“. Um 14:30 Uhr bekam ich komentarlos 3 verschiedene Automatensuppen im Becher und einen Tee. Trotz Anfrage bekam ich bis zum Schichtwechsel kein Wasser mehr. Die Infusionen wurden abgesetzt, da ich am nächsten Tag entlassen werden sollte. In dieser Schicht wurden die Karantänevorschriften in keinster Weise eingehalten. Wurde dehydriert mit dem Krankenwagen eingeliefert. Bis auf diesen Vorfall war ich mit Personal und Ärzten mehr als zufrieden. Deshalb ist der geschilderte Vorfall mehr als ärgerlich. Bin mit 3 Schlaganfällen vorbelastet (war bekannt).

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

**FALLANALYSE (intern):** A) Gemischt – überwiegend negativer Einzelvorfall innerhalb einer sonst positiv erlebten Versorgung. B) Handlungsmöglichkeiten teilweise vorhanden: Der Patient hat aktiv nachgefragt (positiv), war aber auf die Reaktion des Personals angewiesen. Bei bestehender Schlaganfall-Vorbelastung und laufender Entlassungsvorbereitung war der Handlungsspielraum eingeschränkt, aber nicht vollständig aufgehoben. → Falltyp A mit sensiblem Hinweis auf eingeschränkten Spielraum. —

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn Mahlzeiten vergessen werden oder die Flüssigkeitsversorgung im Krankenhaus nicht sichergestellt ist, kann das für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen rasch zu ernsteren Beschwerden führen. Besonders bei einer Vorgeschichte mit Durchblutungsstörungen – wie etwa Schlaganfällen – ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung.

Solche Situationen entstehen nicht immer aus einer einzigen Ursache: Schichtwechsel, unklare Zuständigkeiten und Kommunikationslücken können dazu beitragen, dass individuelle Patientenbedürfnisse in einzelnen Momenten aus dem Blick geraten. Das ändert nichts daran, dass die Erfahrung für Betroffene belastend und in medizinischer Hinsicht folgenreich sein kann.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine ähnliche Situation erlebt, kann verschiedene Wege nutzen, um auf die eigene Lage aufmerksam zu machen – auch wenn es sich manchmal schwierig anfühlt, ein zweites Mal nachzufragen.

  • Nachfragen und konkret benennen: Es ist möglich, das eigene Anliegen direkt und sachlich zu formulieren – zum Beispiel: „Ich habe seit mehreren Stunden nichts getrunken und benötige dringend Wasser. Können Sie mir bitte dabei helfen?“ Eine konkrete Bitte ist leichter zu bearbeiten als eine allgemeine Beschwerde.
  • Auf die eigene Krankengeschichte hinweisen: Wenn bestimmte Vorerkrankungen bekannt sind, kann es helfen, diese im Gespräch nochmals zu erwähnen – auch wenn sie in der Akte stehen. Ein Hinweis wie „Ich habe mehrere Schlaganfälle gehabt – Flüssigkeit ist für mich medizinisch besonders wichtig“ kann dazu beitragen, dass das Personal die Dringlichkeit besser einschätzt.
  • Eine andere Ansprechperson suchen: Wenn eine Reaktion ausbleibt oder unbefriedigend ist, ist es möglich, eine andere Pflegeperson, die Stationsleitung oder – falls vorhanden – den Patientenfürsprecher (eine Person, die im Krankenhaus speziell für Patientenanliegen zuständig ist) anzusprechen.
  • Angehörige einbeziehen: Wenn Begleitpersonen erreichbar sind, können diese ebenfalls beim Personal nachfragen oder stellvertretend für die betroffene Person eintreten.

Worauf Sie achten können

  • Ist meine Flüssigkeitsversorgung sichergestellt – besonders wenn Infusionen abgesetzt wurden oder ich wenig selbstständig trinken kann?
  • Ist meine Krankengeschichte (z. B. Vorerkrankungen, Risikofaktoren) dem aktuellen Pflegeteam bekannt – auch beim Schichtwechsel?
  • Weiß ich, an wen ich mich wenden kann, wenn mein Anliegen nicht gehört wird – zum Beispiel Stationsleitung oder Patientenfürsprecher?
  • Gibt es eine Begleitperson, die ich bei Bedarf informieren und um Unterstützung bitten kann?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Normalstation, Krankenhaus, Geburt
Geschlecht: männlich

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