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2024-1265

Kritische Zustände in Geriatrischer Reha

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Fallbeschreibung:

=> Mutter extrem fit und klar im Kopf wurde aufgrund Schwindel ins Akutkrankenhaus gebracht => Sozialdienst hat geriatrische Reha organisiert welche erst nach kurze Zeit später angetreten werden sollte, dann aber hoplahop von einem auf den nächsten Tag anschließen konnte. Wäre prima gewesen, jedoch gab es für mich als Angehörige keine Zeit mehr ein anderes Haus auszuwählen bzw. darum zu bitten. Nun zur geriatrischen Einrichtung: => Das Personal ist permanent gestresst, teilweise ungehalten. => Die behandelnde Ärzte reden sehr schnell und lassen sich nicht unterbrechen. „Jetzt rede ich“ (Mit älteren Menschen, wenn auch noch so fit, muss man etwas langsamer sprechen und auch Fragen zulassen). => Meine Mutter fragte die Ärzte nach sämtl. Medikamenten, welche sie während des Aufenthaltes neu bekommen hat. Diese Frage schien den Ärzten unangenehm zu sein und wurde nicht beantwortet. => Eine Infusionsnadel hatte sich gelöst und die Flüssigkeit war ausgelaufen und hatte das Bett durchnässt. Die zuständige Schwester meinte „warum haben sie die Nadel rausgezogen“ …… „ach und jetzt kommt da Blut nach“ …… => Nach mehrmaligem Bitten und Hinweisen, weil das Bett durchnässt war, wurde dann das Bett frisch gemacht. => Meine Mutter ist nicht adipös. Hat einen „Altersbauch“ und erst jetzt im Krkh. festgestellte erhöhte Cholesterinwerte. Sie bekommt „Leichte Kost“ welche z. B. morgens aus 1 Scheibe pappigem Brot und Mortadella besteht. Auf Bitten hin hat sie noch Knäckebrot bekommen. Das Mittagessen ist karg und wenig appetitlich. Ausversehen wurde ihr zu einer Mittagsmahlzeit eine Vollkost serviert, welche dann sehr schmackhaft war. => Obst wird nicht angeboten. Meine Frage: Muss man einem Menschen im hohen Alter noch eine Diät aufzwingen. Gutes, schmackhaftes Essen trägt schließlich auch zur Gesundung bei. => Die Zimmer sind ungeputzt und schmuddelig => Als Angehöriger hat man über die Pforte keine Möglichkeit telefonisch zum Patienten durchgestellt zu werden, weil die Pforte seit (in unserem Fall jetzt) seit einigen Tagen nicht besetzt ist.

Gut gelaufen:

=> meine Mutter wurde auf Bitten hin aus einem „traurigen“ 2-Bett-Zimmer (die Mitpatientin war schon fast „dahin“) in ein munteres und belebtes, lachendes 3-Bett-Zimmer verlegt. => Ein Lichtblick in dieser Einrichtung war ein Therapeut, welchen sie schon als kleines Kind kannte und mit ihm konnte sie sich gut und angeregt austauschen, was ihrem regen Geist sehr gut getan hat.

Schlecht gelaufen:

=> in dieser Einrichtung hat sie Corona bekommen und wurde isoliert, bekommt keine Anwendungen und darf nicht an die frische Luft. Die Fenster sind nur zum Kippen. Sie bekommt somit kein Sonnenlicht und keine ausreichende Bewegung.

Verbesserungsvorschläge:

weniger Sparmaßnahmen, mehr Personal und bessere Bezahlung. Geschultes Personal, welches mit älteren Menschen behutsam und einfühlsam umgeht.

Weitere Infos:

vielleicht schon oben mit eingeflossen.

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:Rehaeinrichtung, stationär, Krankenhaus, anderer Bereich
Geschlecht: weiblich

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