2025-200
Medical Gaslighting; Fehldiagnostik
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Ich habe ein ü25 Jahre lange Odysee im Gesundheitssystem hinter mir und bin immer noch nicht komplett richtig diagnostiziert. Ich leide unter einer chronischen Erkrankung. Mittlerweile steht eine Fibromyalgie im Raum, aber sicher ist das nicht. Ich vermute eine Autoimmunerkrankung. Auch habe ich Symptome einer REMschlafverhaltenststörung. Seit d.Kindheit leide ich unter massiven Schmerzschüben, wurde nicht ernst genommen, als Erwachsene in die Psychiatrie abgeschoben, habe deutliche Traumasymptome, weil mir eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde-klar, Schmerzen stören selbst die gefestigte Persönlichkeit, aber Persönlichkeitsgestört bin ich nicht.
Nach15 Jahren Suche habe ich eine tolle ambulante Therapeutin gefunden, welche mich in der Fehldiagnostik unterstützte, ich bin nicht psychisch krank, das ist eine begleitende Symptomatik bei starken Schmerzen. Wiederholt wurde ich als „gestört“ abgestempelt, bei Schmerzschüben (ich schrie vor Schmerzen!) nicht ernst genommen. In einer Hausarztpraxis, welche ich zur Vertretung aufsuchte, wurde ich als „Junkie“ beschimpft, weil ich ein Btm weg. bestehender Schmerzsymptomatik erhalte & ein Rezept benötigte. Ich bin sehr belesen und ahnte früh, dass ich kein rein psychiatrisches Problem/diagnose habe. Je klarer im Alter die Symptomatik zunahm durch Schübe von Schmerzen und neurologischen Symptomen, desto sicherer war ich hinsichtlich einer ererbten Autoimmunerkrankung (Fibromyalgie ist im Übrigen eine Autoimmunerkrankung, auch wenn das jahrzehntelang gegenteilig kommuniziert wurde, ist man in der Forschung ,hinsichtlich der immunologischer Beteiligung, längst etwas weiter. Noch heute bekomme ich keine ausreichende Behandlung bzw. weiterführende Diagnostik, eh. bestehender Fehldiagnostik. Die Remschlafverhaltensstörung könnte ein früher Indikator einer Parkinson sein und ich versuche das nun abklären zu lassen!
Doch ich muss mich beschämen, anschreien, wegschieben, beleidigen, diskriminieren lassen. Ich wurde als „schwierig“&“narzisstisch“ kommuniziert, weil ich mich mit oberflächlicher Anamnese nicht zufrieden gebe. Kommuniziere ich klare Schmerzsymptomatik, erfahre ich medical gaslighting. Mir wird einzureden versucht, ich wäre halt „einfach psychisch krank“. Symptome wie Schwindel, herzrasen, Kreislaufzusammenbrüche, Ohnmacht wurden verklärt. Haarsträubende Sätze wie:“Sie wollen ja nur Aufmerksamkeit“,“Hier bekommen Sie keine MRT, dafür werde ich sorgen!“,“ Das bilden Sie sich ein“ etc. Muss ich mir anhören. Eine junge Schmerzkrankheit Frau wird in unserem Gesundheitssystem einfach nicht ernst genommen!
Ich wurde berentet, nun erfahre ich öfters Statusdiskriminierungen, Rentnerinnen sind ja nicht mehr systemrelevant. Mittlerweile habe ich einen Gehstock, kann lange Strecken nicht mehr bewältigen, dank 2 zugewandten Ärzten kam ich zumindest etwas weiter hinsichtlich der Anerkennung meiner Schmerzen und erhalte ein Btm, ohne Würde es nicht auszuhalten sein, doch ich erfahre regelmäßige Retraumatisierung durch vertretungsärzte, leider. Ein sehr schwieriger Faktor ist der, dass Symptome außerhalb der Reihe noch schwerer einzuordnen sind(nicht für mich) und falls zukünftig eine Erkrankung dazukommen sollte, werde ich immer wieder als psychiatrischer Fall abgestempelt. Es ist unzumutbar! Mir wurden öfters schon Medikamente verschrieben, die kontraproduktiv wären. Hilfreiche Medikation musste ich selbst finden und buchstäblich „erbetteln“.
Empathie scheint Mangelware zu sein, Inkompetenz bis hin zur Misshandlung ist mir leider relativ häufig widerfahren.
Wenn Menschen über viele Jahre mit unklaren oder chronischen Beschwerden im Gesundheitssystem unterwegs sind, kann das eine tiefe Erschöpfung hinterlassen – körperlich, emotional und im Vertrauen auf medizinische Hilfe. Langwierige diagnostische Wege, wechselnde Einschätzungen und das Gefühl, nicht gehört zu werden, sind Erfahrungen, die viele Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen kennen.
Chronische Schmerzerkrankungen – also Erkrankungen, bei denen Schmerzen dauerhaft oder wiederkehrend auftreten – sind medizinisch oft schwer einzuordnen. Wenn körperliche Ursachen nicht sofort erkennbar sind, werden Beschwerden manchmal vorschnell als ausschließlich psychisch bewertet. Das kann dazu führen, dass weiterführende Untersuchungen ausbleiben oder frühere Diagnosen spätere Befunde überlagern – ein bekanntes Problem in der Versorgung komplexer Erkrankungen.
Wer sich in einer ähnlichen Lage befindet, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät kostenlos und vertraulich – auch bei Fragen rund um Fehldiagnostik, Rechte im Gesundheitssystem und die Suche nach geeigneten Anlaufstellen. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrungen teilen und so dazu beitragen, dass ähnliche Situationen künftig erkannt und vermieden werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Fall lesen →Ein CIRS-Fall über Datenschutzverletzung in der Therapie, Stigmatisierung und verweigerte Weiterbehandlung – mit gravierenden Folgen für Beruf und Privatleben.
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Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team