2024-037
Langjährige Migräne
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Seit über 30 Jahren leide ich an Migräne; vor ca. zwei Jahren wurden die Attacken häufiger (ca. 10-12 Migränetage monatlich, an denen ich ein Triptan einnehmen musste). Von meiner Arztpraxis bekam ich zuletzt einmal monatlich eine 12er-Packung Triptane (50 mg) verschrieben, ohne dass Nachfragen gestellt wurden.
Die Migräneanfälle wurden als unveränderbar hingenommen. Eine Überweisung an einen Neurologen wurde vom Hausarzt nicht empfohlen – erfolgte dann aber, nachdem ein Arzt in meinem Freundeskreis meinte, so könne es nicht weitergehen.
Erstmals wurde ich einer Schmerzklinik von einem Neurologen in einer aufwändigen Anamnese körperlich untersucht und abgetastet. Ergebnisse: 1. Eine starke Verspannung dürfte der Auslöser für die Migräne sein. 2. Meine Medikation war zu schwach. Ich sollte bei starken Schmerzen eine 100mg-Tablette einnehmen (und bekam diese auch verordnet), um zu vermeiden, dass die Schmerzen am nächsten Tag wieder hochkommen.
Ich war sprachlos. Es folgten zwei Physiotherapie-Verordnungen mit je 6 Einheiten und der Hinweis, mich mehr zu entspannen. Und siehe da, die Migräne hat sich von 12 Fällen pro Monat auf 0 bis max. 3 Migränetage reduziert, in Fällen von extremem Stress auch manchmal auf fünf Tage.
Mehr als 30 Jahre lang hat diese Patientin mit Migräne gelebt – und dann hat eine einzige gründliche Untersuchung vieles verändert. Was in diesem Fall den Unterschied machte, war die Bereitschaft eines Facharztes, sich ausreichend Zeit zu nehmen: für ein ausführliches Gespräch zur Krankengeschichte (Anamnese), für eine sorgfältige körperliche Untersuchung und für eine kritische Überprüfung der bisherigen Behandlung. Durch diesen Schritt konnten mögliche Ursachen der Beschwerden erkannt, die Medikation angepasst und zusätzliche Therapien eingeleitet werden – mit deutlich spürbarem Ergebnis.
Wer regelmäßig Medikamente benötigt oder das Gefühl hat, dass sich eine Erkrankung verändert, kann von sich aus aktiv werden – auch wenn das nicht immer leichtfällt.
Erfahrungen wie diese – ob positiv oder negativ – sind wertvoll für andere Betroffene und für die Weiterentwicklung der Versorgung. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erlebnisse anonym zu melden und damit zur Patientensicherheit beizutragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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Die Betriebskrankenkassen:
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