2025-111
Propofol gelangte über den Zugang in das Ellenbogengewebe
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Magenspiegelung als ambulante Behandlung im Krankenhaus.
Im rechten Arm wurde ein Zugang für das Narkosemittel (Propofol) gelegt und verabreicht. Ich lag zu diesem Zeitpunkt auf dem Rücken. Ich musste mich nach links drehen und lag auf der linken Seite. Zwei Helferinnen und der Arzt warteten darauf, dass das Narkotika wirkte. Ich blieb wach.
Am linken Arm wurde ein neuer Zugang gelegt und Propofol verabreicht. Kurz darauf schlief ich ein und erwachte nach der Magenspiegelung, die unproblematisch verlaufen war. Die Helferin, die die Zugänge gelegt hatte, sagte zu mir, dass ich auf den rechten Arm zu Hause einen Kühl-Akku legen sollte.
Eine Magenspiegelung unter Narkose ist ein routinemäßiger Eingriff – umso belastender ist es, wenn danach unerwartete Schmerzen und Schwellungen auftreten und die Ursache zunächst unklar bleibt. Was dieser Patient erlebte, ist eine bekannte, aber nicht immer sofort erkannte Komplikation: das Narkosemittel Propofol gelangte nicht in die Vene, sondern in das umliegende Gewebe – ein Vorgang, den Fachleute als Paravasat bezeichnen.
Propofol kann bei Kontakt mit Weichteilgewebe Reizungen und Entzündungen auslösen. Ein erster Zugang am rechten Arm zeigte keine Wirkung, woraufhin ein zweiter Zugang am linken Arm gelegt wurde. Dass das Mittel am rechten Arm ins Gewebe ausgetreten war, wurde im Moment des Eingriffs offenbar nicht erkannt. Noch am Abend desselben Tages traten dort erhebliche Schmerzen, Schwellung und Bewegungseinschränkung auf. Der Patient suchte am nächsten Tag eigenständig seinen Hausarzt auf, der eine gezielte Behandlung einleitete.
Wer nach einem ambulanten Eingriff mit Narkose ungewöhnliche Beschwerden an der Einstichstelle bemerkt, kann verschiedene Schritte unternehmen – auch dann, wenn der Eingriff selbst gut verlaufen ist.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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