2025-136
Fehlende Untersuchungen und nicht ernst nehmen nach Herzstillstand der Mutter
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Meine Mutter wurde noch am Einlieferabend vom LIEGENDBEREICH auf die Neurologie verlegt ,trotz Ausschluss von Schlaganfall. Sie war ca 3 Std mit Infusionen,Sauerstoff und Überwachungsmonitor unterstützt worden, danach einfach ins Bett gelegt worden, trotz Herzstillstand während des Rettungsreinsatzes.
Am nächsten Tag wurde auch Epilepsie ausgeschlossen und meine Mutter sollte sich nun mit Ü/F zufrieden geben, wann immer sie Fragen stellte, hieß es, morgen könnte sie nach Hause. Als es ihr ab dem 4. Tag — natürlich — wieder schlechter ging, wollten die Krankenschwestern es nicht wahrhaben (“ wahrscheinlich das Wetter“,“ dann wohl ein grippaler Infekt“ usw !
Mit viel Mühe brachte ich eine dazu, den katastrophal gesunkenen Blutdruck zu messen— auch das fand das Mädchen nicht alarmierend , weigerte sich, einen Arzt zu rufen. So versuchte ich es später telefonisch ,und nicht nur wurde das ebenfalls verweigert, sondern die Krankenschwester von der Nachtschicht wusste von nichts. Ich müsse einen Arzt beantragen, und zwar in Person und nur um 15 Uhr ,nach 16 Uhr ginge es auch wieder nicht.
Die angebliche Stationsärztin, die am nächsten Tag kam, sah nur in die Luft, weigerte sich, mich und vor allem meine Mutter, ihre Patientin, anzusehen! und selber zu sprechen. Alles, was ich ihr aus der Nase ziehen konnte, war‘:“ das wissen wir nicht“, als ich sie aufforderte, mal das Herz meiner Mutter zu untersuchen, sagte sie:“ das können wir ja nächste Woche machen, am besten bleibt ihre Mutter noch eine Woche hier“,“ wir haben ja vor 5 Tagen erst EKG gemacht da sah das ja eigentlich noch gut aus!“
Als ich darauf hinwies, dass meine Mutter jetzt aber gar nicht gut aussah, und die Symptome aufzählen musste wie starke Blässe, Kurzatmigkeit und schleppendes Sprechen—(weil die „Ärztin“ sich weigerte, in die Richtung meiner Mutter zu sehen!!–)–und wenigstens wieder die Infusionen und Überwachungsmonitor sehen wollte ,-„Dazu gibt’s keinen Anlass!“ Und ich solle gefälligst Verständnis für fünf ausgefallene Ärzte wg Corona haben!! Aber dann fast 30 Min lethargisch rumsitzen und Zeit verschwenden !?!
Zuhause las ich endlich die Bewertungen — und wollte meine Mutter sofort da rausholen, da all das dort genau von anderen Patienten und Angehörigen beschrieben steht!!! Aber ich und meine Freunde und Verwandten wussten nichts über das Prozedere, so wollte ich am nächsten Vormittag dies und mein Wahlkrankenhaus die Verlegung untereinander organisieren lassen. “ Ich werde es weitergeben“, war die lethargische Antwort der Krankenschwester. Es wurde nichts weitergegeben ! Und ich war ob der allgemein dort herrschenden Lethargie nicht misstrauisch aufgrund des Zeitverzugs geworden!!
Da meine Mutter seit diesem Morgen einen kleinen Sauerstoff Schlauch in der Nase hatte ( das minimalistischste an Sauerstoff Versorgung,wie mir ein Rettungsarzt hinterher erklärte), verlangte ich einen Arzt zu sprechen. Dass Wasser in der Lunge entdeckt wurde, erzählte schon die eine Krankenschwester. Sie hätte eine Therasemed Tablette- und eine Spritze mit Salzlösung in das Handgelenk bekommen, erzählte meine Mutter. Das war’s wieder. Der gerufene Notaufnahme Arzt sprach nämlich kein Wort ,sondern stellte sich wie eine Statue apathisch in den Gang –1,5 Std lang !? Ignorierte dieser allerdings meine Rufe, Fragen ,Forderungen und vor allem sprach er nicht mit meiner Mutter,seiner Patientin–,um ihr die Lage zu erklären und wie er ihr nun helfen würde!?!
Das ist in diesem KH auch zuviel verlangt ! Er hatte nämlich einen Internisten gerufen, sagte er zur Krankenschwester, und wollte also bis zum Eintreffen die ganze Veranstaltung auf mich abwälzen !! Immer wieder drückte ich den Rufknopf und verlangte einen Arzt. Da zog der Alle Krankenschwestern ab und die letzte kam nochmal rein und schaltete die Apparatur an der wand für den Rufknopf aus.
Meine Mutter hatte jetzt schon Atemprobleme und ich musste sie immer wieder aufrecht setzen. Dann kam dieselbe Krankenschwester rein, als meine Mutter sich gerade wieder zurück gelehnt hatte und zog sie an den Beinen runter zum Fußende, um die Beine höher zu legen. Genau das Verkehrte bei Atemproblemen, wenn man aufrecht sitzen muss, um das Herz zu entlasten und besser Luft zu bekommen!!
Danach war nur noch eine einzige übrig, die nun alles alleine machen musste, d.h.die Show: Show Nr.1 — der Arzt, der zwar auf mein Fordern gerufen worden war, der aber nur unbeteiligt im Gang rumstand
Show Nr2: ein EKG wurde gemacht, die katastrophalen Ergebnisse aber einfach abgerissen und ignoriert
Show Nr.3: ein Zugang wurde gelegt, auf den aber dann bis zum Tod meiner Mutter keine Infusion folgte!!!
Show Nr 4– nach 1,5 Std traf der gerufene Kardiologe zwar ein, stand dann aber ebenso apathisch und unbeteiligt im Zimmer rum!
Diese Schein- Aktionen waren nur Show, um mich davon abzubringen, meine Mutter noch in ein anderes KH verlegen zu wollen! ( Ich sagte aber gleich:“ das reicht mir nicht, was ich hier sehe!“) Wenn sie dann nicht noch meiner Mutter ohne Kommentar und ohne meine Mutter s Fragen zu beantworten, einen Betablocker( wie ich später erfuhr) in den Mund gesteckt und äußerst unsensibel Wasser verabreicht hätte – sodass ich meine Mutter vornüber beugen musste, damit das Wasser rauslaufen konnte, während die Krankenschwester unbeteiligt daneben stand !!?!?
Nachdem der Notaufnahmearzt mich brüllend und mit mühlenartigen Armen rausjagte, als ich den Kardiologen aufforderte, meiner Mutter zu helfen,-versteckte ich mich hinter der Wand und der dachte tatsächlich, ich wäre weit weg !Dann beugte ich mich ins offene Zimmer und sah, dass der einfach zu dem apathischen Kardiologen ging und sich einfach neben den stellte und vor meiner Mutter
stehend, wieder in seine Apathie verfiel !
Wer mir nicht glaubt, dass mit diesen Ärzten was nicht stimmt, soll mich bitte kontaktieren ! Auch einige Sprüche der Krankenschwestern an diesem Tag habe ich jetzt aus Platzgründen nicht erwähnt !! Dann kam die Krankenschwester und die Tür ging zu — Es folgte Show Nr 5: irgendwann ging die Tür auf und sie brachten meine Mutter zwar in die am andern Ende des Gangs gelegene Stroke Unit, ABER IM SCHNECKENTEMPO UND MIT ENTFERNTEM NASEN SAUERSTOFF SCHLAUCH!
Wenn der Notaufnahmearzt dann nicht noch plötzlich über den Gang zum Zimmer spaziert wäre, sich am Kopf gekratzt, wirr vor sich hin murmelte und wieder zurück spazierte— in die Stroke Unit! Daraufhin kam die Krankenschwester über den Gang gerast und schnappte sich im Zimmer die EKG BILDER und raste wieder zurück in die Stroke Unit!
Geschockt, dass der sich noch auf der Station und in der Nähe meiner Mutter befand, musste ich ca 12-15 Min später am Handy beantworten, ob es eine Patientenverfügung gab ,“wir müssen mit der Reanimation beginnen“— sie haben meine Mutter also sterben lassen?! Grausamst, bei vollem Bewusstsein? !! Was haben die in der Stroke Unit dann gemacht? Wieder rum gestanden?!
Der Verlust eines geliebten Menschen unter solchen Umständen ist ein zutiefst erschütterndes Erlebnis – und die Ohnmacht, die Angehörige empfinden, wenn sie Alarm schlagen und nicht gehört werden, ist kaum in Worte zu fassen. Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig es ist, dass Angehörige als Beobachtende und Fürsprecher ernst genommen werden – und wie viel auf dem Spiel steht, wenn das nicht geschieht.
In dieser Situation gab es für die Patientin selbst keinen realistischen Spielraum, auf ihre eigene Versorgung Einfluss zu nehmen. Das ist wichtig anzuerkennen. Die Angehörige hat in einer außerordentlich belastenden Lage wiederholt und entschlossen für ihre Mutter gesprochen – und ist dabei auf strukturelle Hindernisse gestoßen, die außerhalb ihrer Kontrolle lagen.
Wenn Angehörige das Gefühl haben, dass eine Patientin oder ein Patient nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhält, gibt es Möglichkeiten, die Situation zu eskalieren – also auf einer höheren Ebene Gehör zu finden:
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger eine ähnliche Erfahrung gemacht haben oder Unterstützung suchen, erreichen Sie die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos unter 0800 011 77 22. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen anonym zu melden, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de – denn jeder Bericht kann dazu beitragen, die Versorgung für andere zu verbessern.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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