2025-189
Beleidigung durch neuen Hausarzt und unterlassene Untersuchung
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Der neue Hausarzt, der mich in ein Gefäßzentrum überwiesen hatte, auch zum MRT und CT, wollte mir nicht mal den Blutdruck messen oder eine AU ausstellen. Bei mir wurde ein intrarenales Aortenaneurysma mit Thrombose und hoher Blutdruck festgestellt. Dieser sollte im Rahmen der weiteren Beobachtung vom Hausarzt eingestellt werden. Beim 3. Arzttermin in der neuen Praxis bat ich also um die vom Gefäßzentrum weitere empfohlene Behandlung und eine AU.
Er fragte schon komisch, ob ich Depressionen hätte, was ich verneinen kann.
Er hat mir den Blutdruck nicht gemessen, und auf der AU eine falsche Diagnose geschrieben. Da ich direkt um ein Gespräch bat, wartete ich einen kurzen Moment in der Praxis. Ich fragte dann, wie er auf die unpassende Diagnose kommt und plötzlich meinte er: “ Ich fühle mich nicht wohl mit Ihnen und sie überfordern mich.“ Ich solle nicht mehr kommen und die AU nahm er zurück.
Ich war wie vor den Kopf geschlagen und fuhr nach Hause. Ich war tagelang geschockt.
Nun stand ich ohne Hausarzt da und mir ging es weiterhin nicht gut.
Als es mir noch schlechter ging bin ich zum ärztlichen Bereitschaftsdienst, der einen Blutdruck 200/100 maß und mir Notfalltropfen gab. Ich brauche nun einen neuen Hausarzt, aber alle Hausärzte haben Aufnahnestopp selbst mit 117116 auch online komme ich nicht weiter.
Dieser Hausarzt hat mir nicht erklärt warum genau ich ihn überfordere, und da ich mich normal verhalten habe, wüsste ich auch keinen Grund.
Ich habe gesundheitlich schon genug am Hals, dazu ungewollte Gewichtsabnahme, aber auch das nahm er nicht ernst, trotz stetigem Gewichtsverlust über einen längeren Zeitraum. Er hat mich körperlich aber nicht untersucht. Ich finde es mittlerweile unverschämt wie ich (nicht) behandelt wurde und beleidigt wurde.
Eine Situation wie diese ist belastend auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Es geht nicht nur um eine unterbrochene medizinische Versorgung, sondern auch um eine persönliche Grenzerfahrung, die tief verunsichern kann. Wenn jemand mit ernsthaften Befunden – wie einem Aortenaneurysma (einer krankhaften Erweiterung der Hauptschlagader) und unkontrolliert hohem Blutdruck – plötzlich ohne weiterbehandelnden Arzt dasteht, entsteht ein medizinisch wie menschlich schwieriges Vakuum.
In solchen Fällen kann es vorkommen, dass Empfehlungen von Fachzentren in der hausärztlichen Weiterversorgung nicht aufgegriffen werden – und dass Patient:innen dabei in eine Versorgungslücke geraten, die sie selbst nicht verursacht haben und auch nicht vorhersehen konnten.
Wer sich in einer vergleichbaren Lage befindet, kann verschiedene Wege nutzen, um die Versorgung zu sichern und die eigene Position zu stärken.
Wer nach einer belastenden Erfahrung im Gesundheitssystem nicht weiß, wo man sich hinwenden kann, findet bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose und unabhängige Unterstützung. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es außerdem möglich, solche Erlebnisse anonym zu berichten – damit andere von diesen Erfahrungen lernen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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