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2024-942

Entlassung trotz geplanter OP am selben Tag

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Fallbeschreibung:

Harnverhalt: Entlassung trotz geplanter OP am selben Tag

Ich wurde vom Rettungsdienst wegen eines Harnverhaltes in der Nacht in die Notaufnahme des Krankenhauses gebracht. Dort wurde ein Katheter gelegt, um den Harnabfluss wieder zu gewährleisten.

Gut gelaufen:

Die Maßnahme wurde relativ schnell und erfolgreich durchgeführt.

Schlecht gelaufen:

Der/ Die zuständige Urologe/ Urologin erwartete von mir, dass ich um 01:30 wieder nach Hause fahre (wie auch immer), obwohl meine stationäre Aufnahme wegen einer geplanten Operation am selben Tag wenige Stunden später vorgesehen war.

Verbesserungsvorschläge:

Der Einsatz des gesunden Menschenverstandes

Weitere Infos:

Möglicherweise ist eine Anpassung der rechtlichen Vorgaben erforderlich, vielleicht ja auch nur eine patientengerechtere Auslegung.

Präventionsmaßnahmen:

*Interne Fallanalyse (erscheint nicht im Output):* *A) Gemischter Fall: Die Sofortmaßnahme (Katheter) verlief positiv; die anschließende Entlassungssituation war problematisch.* *B) Handlungsmöglichkeiten vorhanden: Der Patient war wach, kommunikationsfähig und hätte die Situation aktiv ansprechen können – auch wenn die Situation mitten in der Nacht und in einem geschwächten Zustand naturgemäß schwierig war. → Falltyp A.* —

Was in solchen Situationen passieren kann

Ein nächtlicher Notfall ist körperlich und emotional belastend – umso mehr, wenn die unmittelbare Behandlung zwar gut gelingt, die weitere Organisation dann aber ins Stocken gerät. Wenn eine geplante stationäre Aufnahme für denselben Tag bereits feststeht, kann es vorkommen, dass zwischen dem Notfallteam und den Verantwortlichen für die elektive Behandlung – also eine im Voraus geplante, nicht dringende Maßnahme – keine ausreichende Abstimmung stattfindet. Betroffene befinden sich dann in einer unklaren Zwischenlage, die vermeidbar wäre.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine geplante stationäre Aufnahme in den nächsten Stunden vor sich hat, kann versuchen, das Behandlungsteam in der Notaufnahme aktiv darauf hinzuweisen – auch wenn das in einer Notsituation nicht immer leichtfällt.

  • Es ist möglich, die bevorstehende stationäre Aufnahme früh und deutlich anzusprechen – zum Beispiel: „Ich habe heute Morgen um [Uhrzeit] eine geplante Aufnahme in diesem Haus wegen einer Operation. Kann ich bis dahin hier bleiben?“ Je früher diese Information vorliegt, desto eher kann sie in die weitere Planung einfließen.
  • Wenn vorhanden, kann es helfen, schriftliche Unterlagen zur geplanten Aufnahme – etwa einen Einweisungsschein oder einen Aufnahmebrief – mitzubringen oder griffbereit zu haben. Diese können als konkreter Nachweis dienen.
  • Bei Unklarheiten über das weitere Vorgehen ist es möglich, gezielt nach einer Ansprechperson zu fragen, die die Koordination zwischen Notaufnahme und der aufnehmenden Station übernehmen kann: „Gibt es jemanden, der diese Aufnahme mit der zuständigen Abteilung klären kann?“
  • Wenn eine Entlassung zu einem Zeitpunkt angesprochen wird, der sich nicht mit der eigenen Situation vereinbaren lässt, ist es möglich, klar zu kommunizieren, dass man keine Möglichkeit hat, nach Hause zu fahren – und dies als sachliche Information zu formulieren, nicht als Beschwerde.

Worauf Sie achten können

  • Bei einer geplanten stationären Aufnahme in den nächsten Stunden empfiehlt es sich, relevante Unterlagen (Einweisungsschein, OP-Termin, Kontaktdaten der aufnehmenden Abteilung) auch bei Nachtfahrten in die Notaufnahme dabei zu haben.
  • In der Notaufnahme ist es möglich, aktiv zu fragen, ob und wie die Information zur geplanten Aufnahme an die zuständige Station weitergeleitet wird.
  • Wenn eine Entlassungsentscheidung unklar oder unpassend erscheint, ist es möglich, nach dem ärztlichen Hintergrunddienst oder einer Pflegeleitung zu fragen, die weitere Entscheidungen treffen kann.
  • Eine Begleitperson, die in solchen Situationen unterstützt und bei Bedarf das Gespräch mit dem Personal aufnimmt, kann in nächtlichen Notfallsituationen eine hilfreiche Rolle übernehmen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus
Geschlecht: männlich

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