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2025-092

Bei Zahnarztbehandlung Instrumente mehrfach gegen Zähne geschlagen – Folge Absplitterung

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Fallbeschreibung:

Zahnschaden bei PZR: Absplitterung durch Instrument

Bei einer PZR wurde mir mehrfach massiv mit den “Instrumenten“ gegen die Zähne geschlagen. Daraufhin musste am Frontzahn u.a. wohl eine daraus resultierende „Absplitterung“ glatt poliert werden. Eine genauere Erklärung oder aber eine Entschuldigung habe ich nicht erhalten. Für diese katastrophale Behandlung musste ich noch knapp 100 Euro zahlen und hab tatsächlich Angst vor der nächsten PZR.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

PZR

Verbesserungsvorschläge:

Problem der PZR ist wohl die Igelleistung und der Leistungsdruck / Zeitdruck bezüglich Abrechnung!

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Zahnarztbehandlung, die mit Schmerzen, einer Verletzung und dem Gefühl endet, keine Erklärung bekommen zu haben – das ist eine belastende Erfahrung, die das Vertrauen in künftige Behandlungen erschüttern kann. Solche Situationen sind keine Seltenheit, und die Verunsicherung, die danach bleibt, ist absolut nachvollziehbar.

Die PZR (Professionelle Zahnreinigung) ist eine sogenannte Individualprophylaxe-Leistung, die Kassenpatienten in der Regel selbst zahlen. Sie wird häufig unter Zeitdruck durchgeführt, da sie über privatärztliche Abrechnungssysteme vergütet wird. In diesem Umfeld kann es vorkommen, dass Behandlungsqualität und Kommunikation nicht den Erwartungen der Betroffenen entsprechen – und dass nach einem Zwischenfall weder eine Erläuterung noch eine Entschuldigung erfolgt.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer nach einer Behandlung das Gefühl hat, dass etwas schiefgelaufen ist, hat verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.

  • Es ist möglich, die Praxis direkt um ein Nachgespräch zu bitten – schriftlich oder telefonisch. Eine klare, ruhig formulierte Anfrage kann dabei helfen, etwa: „Ich würde gerne verstehen, was bei meiner letzten Behandlung passiert ist, und bitte um ein kurzes Gespräch dazu.“
  • Wenn das Gespräch in der Praxis nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führt, ist es möglich, die Zahnärztekammer des jeweiligen Bundeslandes einzuschalten. Diese Kammern bieten Beratung und in vielen Fällen auch Schlichtungsverfahren an – kostenfrei für Patient:innen.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet ebenfalls kostenlose Beratung an, auch zu Fragen der Abrechnung und zu Behandlungsfehlern – per Telefon, Chat oder persönlich vor Ort.
  • Wer Angst vor der nächsten PZR entwickelt hat, kann bei der Terminvergabe in einer anderen Praxis offen ansprechen, dass es zuletzt eine unangenehme Erfahrung gab. Ein kurzes Gespräch vorab über Behandlungsablauf und Vorgehen kann helfen, das Vertrauen schrittweise wieder aufzubauen.

Worauf Sie achten können

  • Treten während einer Behandlung Schmerzen oder ein deutlich unangenehmes Gefühl auf, ist es jederzeit möglich, die Behandlung zu unterbrechen und dies zu benennen – zum Beispiel durch ein vereinbartes Handzeichen zu Beginn des Termins.
  • Nach einem Vorfall lässt sich eine zeitnahe Dokumentation anfertigen: Datum, Beschreibung des Erlebten, eventuell Fotos – das kann bei späteren Gesprächen oder Beschwerden hilfreich sein.
  • Rechnungen für Privatleistungen wie die PZR können bei Unklarheiten durch die Zahnärztekammer oder die UPD auf ihre Korrektheit geprüft werden.
  • Wer eine neue Praxis sucht, kann gezielt nach Praxen fragen, die sich Zeit für Vorgespräche nehmen und auf Fragen zur Behandlung eingehen – das ist ein Zeichen für eine patientenorientierte Arbeitsweise.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Zahnarztpraxis, Ambulante Praxis
Geschlecht: weiblich

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