Wie sollen Ärzte, Pfleger und med. Personal in Arztpraxen und Kliniken meine weiteren Erkrankungen behandeln, wenn sie die einschneidenste Grunderkrankung nicht kennen oder sogar fälschlicherweise als psychosomatisch einordnen? Da ist medizinisch so viel im Argen, dass man sich nur noch wundern kann. Die Ärzteverbände verweigern seit mindestens 10 Jahren jegliche Fortbildung zu der Erkrankung, die nicht im mindesten selten ist. Forschung schreitet voran, aber keiner der Mediziner besucht die Fortbildungen ( Ausrede: keine Zeit ). Fortbildung ist nicht verpflichtend also muß der Arzt nichts über die Haupterkrankung von mindestens 650 000 betroffenen Patienten wissen. Angeblich ist die Erkrankung nicht zu diagnostizieren, weil Blutbefunde und bildgebende Verfahren nichts anzeigen. Aber Parkinson wird ebenfalls ohne die Befunde diagnostiziert. Niemend kommt auf die Idee und verweigert bei Parkinson die Berücksichtigung dieser Erkrankung bei der Behandlung von Begleiterkrankungen, oder gar eine Diagnosestellung. Bei ME/CFS ist die nicht Stellung der Diagnose, durch Ärzte Gang und Gebe. Einzelne Symptome könnten mit Medikamenten behandelt werden, aber man muss bis auf Antidepressiva und Schmerzmedikamente alles selbst bezahlen oder man bekommt sogar mehrfach falsche Diagnosen gestellt (Depression, Anpassungsstörung, Panikerkrankung etc. ). Das über 60 Jahre lang nicht geforscht wurde kann nicht länger den Patienten angelastet werden. Diese Diskreminierung im Gesundheitssystem muss endlich mit gemeinsamen Anstrengungen abgeschafft werden.
Nichts bis jetzt, was ME/CFS betrifft.
Wenn man Ärzte und Universitätsmittarbeiter anspricht und sie bittet, sich endlich über diese Erkrankung fortzubilden, dann wird das immer wieder verweigert mit den verschiedensten Ausreden. Aber man kann Patienten einfach nicht richtig behandeln, wenn man die Haupterkrankung überhaupt nicht kennt und krankheitsspezifische Mechanismen nicht im mindesten zuordnen kann. Es wäre in etwa das selbe, wenn der Hautarzt bei der Hautbiopsie den Parkinson Patiente anschnauzt er solle doch gefälligst den Arm ruhig halten er könne ja gar nicht richtig arbeiten und er solle sich doch bitte nicht so blöde anstellen. wenn der Parkinson Patient dann sagt, er habe eben Parkinson, dann würde der Arzt dann antworten: interessiert mich nicht, damit kann ich mich nicht beschäftigen, halten sie endlich still. Dann trägt er noch ein, der Patient sei nicht kooperativ, denn er zittert ja einfach weiter. So in dieser weise wird mit ME/CFS Patienten umgegangen.
Verpflichtende Fortbildung für alle Ärzte, egal welche Fachrichtung. Dasselbe für Pflegekräft und med. Personal ( Arzthelferinnen, Physiotherapeuten, Zahnarzthelferinnen, Logopäden etc. ). Abrechnen spezieller Leistungen, wegen Belastungsintolleranz und POTS ( starke Kreislaufprobleme bis zur Synkope ), erhöhte Allergieneigung und vermehrte Unverträglichkeiten. Bei Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht und Gerüchen, mehr Rücksichtnahme und keine Andeutungen, wir seien Hypochonder etc., wenn wir nichts davon aushalten können (erkrankungsbedingt ).
Medikamente, die bestimmte Symptome verbessern können, müssen Kassenleistungen werden, sofort!!
Informationsveranstaltungen für Krankenkassenpersonal über ME/CFS, damit auch klar wird, je länger Erkrankte am Telefon bleiben müssen (oder vor Ort ), desto schlechter wird ihr Gesamtzustand und desto schlechter wird die Konzentration- und Gedächtnisleistung der Patienten. Das ist keine Veralberung ihres Personals. Am Anfang des Gespräches geht es noch, aber dauert es zu lange, kann ein ME/CFS Patient nicht mehr richtig denken ( Merkfähigkeit geht zurück ) und seine Sprache kann verwaschener klingen. Das ist alles krankheitsbedingt und das sollte ihr Personal wissen.
Perspektive: Patientin oder Patient
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Therapeutische Einrichtung (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Hebammenhilfe etc.), Zahnarztpraxis, Bereitschaftsdienstpraxen, Krankenhaus, Normalstation