2025-332
Ignorieren von ME-CFS
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In 90% der Fälle hört man „Myalgische Enzephalomyelitis, was ist denn das“ oder „das ist eine psychische Erkrankung“ oder noch besser „die Erkrankung gibt es gar nicht“.
Es wird in keinster Weise auf die besonderen Bedürfnisse der an ME-CFS Erkrankten eingegangen.
Es scheitert schon an dem Willen zur Diagnostik, viele Ärzte winken ab. Man wird zum Psychiater geschickt oder zu einem anderen Arzt, der sich auch nicht zuständig fühlt.
Seit 1969 ist die Erkrankung von der WHO anerkannt.
Bis heute gibt es KEIN zugelassenes Medikament, „off Label“ nur auf eigenes Risiko und eigene Kosten.
ME-CFS hat bis heute nicht den Weg in den Heilmittelkatalog gefunden, die Versorgung von den Erkrankten ist unterirdisch.
Bei Krankenkassen, MdK, Pflegeversicherung, für den GdB oder Rente muss man kämpfen und bekommt nur Steine in den Weg gelegt.
Unterstützende Ärzte gibt es auch nur Wenige.
Es werden immer noch schädliche Therapien verordnet und Reha Maßnahmen angeordnet, die mehr Schaden als Nutzen haben.
Menschen mit ME-CFS – ausgeschrieben: Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom, eine schwere neuroimmunologische Systemerkrankung, die das Nerven- und Immunsystem betrifft – berichten immer wieder von denselben belastenden Erfahrungen: Sie werden nicht ernst genommen, falsch eingeordnet oder von einer Einrichtung zur nächsten weitergeleitet, ohne dass jemand Verantwortung übernimmt. Das kostet Kraft – und genau diese Kraft ist bei ME-CFS besonders kostbar und begrenzt.
ME-CFS ist seit 1969 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eigenständige Erkrankung anerkannt. Dennoch fehlt es in vielen Bereichen des Gesundheitssystems – von der Arztpraxis über Krankenkassen bis hin zu Pflegebegutachtungen – an Wissen, Zuständigkeit und geeigneten Versorgungsstrukturen. In einer solchen Situation gibt es für Betroffene oft keinen realistischen Spielraum, um selbst einzugreifen – das ist wichtig anzuerkennen. Viele Betroffene sind schwer erkrankt, körperlich kaum belastbar und gleichzeitig auf ein System angewiesen, das ihre Erkrankung häufig nicht kennt.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenfreie, unabhängige Beratung zu Rechten im Gesundheitssystem – auch bei komplexen Situationen wie dieser. Auf mehr-patientensicherheit.de können Betroffene und Angehörige eigene Erfahrungen melden und so dazu beitragen, dass Versorgungslücken sichtbar werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team