2026-047
Psychische Gewalt statt medizinische Begutachtung
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Es ging um eine medizinische Einschätzung im Antragsverfahren für den GdB als Patient mit ME/CFS im Schweregrad moderat bis schwer nach Covid 19 – Infektion. Ich saß in meinem Rollstuhl, der Arzt setzte sich erhöht auf die Behandlungsliege und beugte sich nach nur einer Minute im Raum zu mir herunter: Sie wissen, dass Sie nicht in den Rollstuhl gehören! ME/CFS ist eine Modediagnose und Post Covid gibt es gar nicht. Mir habe jemand einen Floh ins Ohr gesetzt, ich könnte seine kleine Schwester sein und würde mein Leben wegwerfen. Ob ich wisse, woher es käme? Ich hätte mich in den letzten Jahren zu sehr um andere Menschen gekümmert, mehr als für mich gut gewesen wäre.
Eine Begutachtung, auf die man sich vorbereitet hat und von der wichtige Entscheidungen abhängen, kann zu einer zutiefst verletzenden Erfahrung werden – besonders dann, wenn die eigene Erkrankung in Frage gestellt oder die mitgebrachten Unterlagen nicht zur Kenntnis genommen werden. Situationen wie diese zeigen, dass Gutachtenverfahren – etwa zur Feststellung des Grades der Behinderung (GdB), also der amtlichen Einschätzung von Beeinträchtigungen durch eine Behinderung – nicht immer den Qualitätsstandards entsprechen, die Betroffene zu Recht erwarten dürfen.
Wer sich auf ein Gutachtengespräch vorbereitet, kann verschiedene Möglichkeiten nutzen, um die eigene Position zu stärken und Fehlern vorzubeugen.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und unabhängige Beratung für Menschen, die in medizinischen oder behördlichen Verfahren Unterstützung benötigen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Auf mehr-patientensicherheit.de können Erfahrungen wie diese anonym gemeldet werden – jeder Bericht trägt dazu bei, Schwachstellen im System sichtbar zu machen und Verbesserungen anzustoßen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team