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2025-362

Durch Facharzt für Psychiatrie medikamentös falsch eingestellt

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Fallbeschreibung:

Zur Behandlung von chronischen schweren Depressionen, chronischer Insomnie und Angst- Panikattacken sowie damit einhergenden schweren sozialen Anpassungsstörungen hat ein mich behandelnder Facharzt für Psychiatrie medikamentös falsch eingestellt. Er verordnete Elontril, Pregabalin und Dominal in sehr hohen Dosen und hat die Medikation trotz auftretender Kreislauf- und Herzprobleme nicht umgestellt oder reduziert. Selbst nach Einwand und Bitten des Hausarztes, die Dosen zu reduzieren, erfolgte keine Änderung. Die Behandlung zog sich über mehrere Monate hin und im Behandlungsverlauf wurden aufgrund der zusätzlich auftretenden starken Beschwerden (Herzschmerzen, Schwindel, Kreislaufkollaps und mehr) viele Untersuchungen bei Fachärzten durchgeführt, welche aber alle keine körperlichen Ursachen ausmachen konnten (MRT, CT, Ultraschall etc.). Im weiteren Verlauf musste ich schließlich in die Notaufnahme aufgrund Beschwerden wie beim Schlaganfall, und wurde anschließend mehrere Tage intensiv betreut,. Der Oberarzt im Krankenhaus hat eine sofortige Reduzierung (Halbierung) der Medikation von Elontril und Pregabalin angeordnet sowie das Dominal ganz weggelassen. Weiterhin hat der behandelnde Arzt mir geraten, Schlaftabletten zusammen mit einem Glas Wein zu trinken. Als ich antwortete keinen Alkohol zu trinken wiederholte er die Aussage und sagte, ich solle dann eben nur ein kleines Glas trinken.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Der behandelende „Facharzt“ ist nicht auf meine Beschwerden eingegangen und hat trotz Warnung des Hausarztes nicht reagiert. Der Herr ist mittlerweile und urplötzlich nicht mehr im MVZ aktiv und laut dem Leiter des MVZ gibt es keine Aufzeichnungen der Behandlungszeit. Wie soll ich da als Patient Vertrauen haben, was gerade bei psychischen Beschwerden ein entscheidender Faktor in der Behandlung ist? Das Verhalten, insb. eine Aufforderung zur Einnahme von Medikamenten mit Alkohol sowie die sehr hohe und ggf. Pberdosierung sind verantwortungslos

Verbesserungsvorschläge:

Kommunikation mit Patienten, Kontrolle der Medikation durch irgendeine Stelle (Apotheke?), vier Augen Prinzip

Weitere Infos:

Der behandelnde Herr müsste hier zur Rechenschaft gezogen werden. Anderen Personen (SoVD) ist dieser Herr offensichtlich auch schon negativ aufgefallen und durch plötzliches Verschwinden und mögliche Behandlungsfehler bekannt.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Krankenhaus, Intensivstation, Normalstation, Notaufnahme
Geschlecht: männlich

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