2024-077
Unabgestimmte Impfung durchgeführt bei meiner Tochter
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Hallo,
bei meiner Tochter 11 Jahre alt sollte die Tetanus-Impfung aufgefrischt werden. Der Termin war abgeklärt und auch so besprochen mit dem Kinder-Arzt.
Am Impftag brachte mein Mann meine Tochter zum Termin.
Zu Hause angekommen erzählte mein Mann, dass die Ärztin gesagt hat, das unsere Tochter wohl eine Auffrischungsimpfung in einem Jahr benötigt.
Das machte mich schon stutzig, der Blick ins Impfbuch bestätigte meine Sorge. Ohne eine Abstimmung mit uns wurde unsere Tochter nicht gegen Tetanus sondern gegen HPV geimpft.
Wenn ein Kind eine andere Impfung erhält als besprochen, ist das für die ganze Familie ein erschreckender Moment – auch wenn keine unmittelbare gesundheitliche Gefahr bestand. Solche Verwechslungen können passieren, selbst wenn ein Termin sorgfältig vorbereitet wurde: In diesem Fall wurde statt der vereinbarten Tetanus-Auffrischung eine HPV-Impfung (Schutzimpfung gegen humane Papillomviren) verabreicht, ohne dass die begleitende Person zuvor darüber informiert worden war.
Eine kurze Rückfrage unmittelbar vor der Impfung kann dazu beitragen, dass alle Beteiligten auf demselben Stand sind.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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